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News von der Heimatbörse

Börsensplitter

Telefónica Deutschland  stabile Dividende; (B+):

Dank einer hohen Nachfrage nach Hardware setzte der Telekommunikationskonzern ersten Berechnungen zufolge in 2022 mit 8,22 Mrd. € 5,9 % mehr um. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich um 5,3 % auf 2,54 Mrd. €. Für das laufende Jahr stellt der Vorstand beim Umsatz ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Für den 1. März sind die finalen Zahlen angekündigt. Den Aktionären will der Konzern eine Dividende auf Vorjahresniveau von 0,18 € vorschlagen (HV: 17. Mai).

Schloss Wachenheim  mit Sonderbelastungen; (B+):

Der Getränkehersteller konnte dank höherer Preise die gestiegenen Kosten größtenteils an die Kunden weiterreichen. Der Umsatz kletterte im 1. Halbjahr 2022/23 (per Ende Juni) um 9,4 % auf 239,98 Mio. €. Sonderbelastungen im Zusammenhang mit der Produktionsverlagerung in Frankreich drückten das Ebit hingegen auf 20,8 (24,4) Mio. €. Unterm Strich fuhr der Überschuss um 16,7 % auf 15,25 Mio. € zurück. Auf Jahressicht peilt der Vorstand einen Anstieg der Erlöse (2021/22: 384,0 Mio. €) sowie ein Ebit zwischen 20,5 und 22,5 (29,2) Mio. € an.

Heidelberg Materials  zuversichtlich für 2023; (B+):

Die Schwankungen auf den Energie- und Rohstoffmärkten sowie eine schwächelnde Nachfrage haben dem Baustoffkonzern im vergangenen Jahr zu schaffen gemacht. Zwar kletterte der Umsatz auf 21,1 (18,7) Mrd. €. Der operative Gewinn setzte hingegen um 6,1 % auf 2,5 Mrd. € zurück. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn verlor ebenfalls auf 1,6 (1,8) Mrd. €. Für 2023 zeigte sich das Management dennoch zuversichtlich und avisiert weiteres Erlösewachstum. Operativ sollen 2,35 bis 2,65 Mrd. € eingefahren werden.

Brain Biotech  weitet Verlust aus; (B–):

Zwischen Oktober und Dezember steigerte das Biotechnologieunternehmen, vor allem dank der Akquisition der Breatec-Gruppe sowie des Verkaufs der L.A. Schmitt GmbH, den Umsatz auf 13,7 (10,2) Mio. €. Höhere Personalaufwendungen und Projektinvestitionen drückten das bereinigte Ebitda hingegen mit –0,4 (–0,3) Mio. € tiefer in die roten Zahlen. Und auch den Periodenverlust weitete das Unternehmen auf –2,46 (–2,33) Mio. € aus. Den Ausblick auf das Gesamtjahr 2022/23 (per Ende September) hat der Vorstand bestätigt (vgl. ES 4/23).

Zeal Network  hebt Sonderdividende an; (B+):

Der Anbieter staatlicher Lotterie im Internet hat erste Ergebnisse für 2022 vorgelegt (Geschäftsbericht: 23.03.). Der Umsatz kletterte um 21 % auf 105,2 Mio. €. Das Ebitda verbesserte sich auf 31,7 (27,7) Mio. €. Den Aktionären soll zudem eine höhere Dividende vorgeschlagen werden (HV: 09.05.). Die Basisdividende soll mit 1,00 € auf Vorjahresniveau bleiben. Zusätzlich will das Unternehmen 2,60 (1,10) € ausschütten. Für 2023 stellt der Vorstand Erlöse von 110 bis 120 Mio. € sowie ein Ebitda zwischen 30 und 35 Mio. € in Aussicht.

flatexDegiro  Transaktions-volumen bricht ein; (B–):

Zwar verbuchte der Online-Broker für Privatanleger einen deutlichen Kundenzuwachs. Das Transaktionsvolumen sackte in 2022 jedoch um 26 % auf 67 Mio. ab. Auch der Umsatz verlor nach bisher untestierten Zahlen auf 407 (418) Mio. €. Das Ebitda legte jedoch auf 183 (112) Mio. € zu. Grund hierfür war die Auflösung von Rückstellungen für aktienbasierte Mitarbeitervergütung. Diese schoben auch das Konzernergebnis auf 106 (52,9) Mio. € an (Geschäftsbericht: 29.03.). Zudem hat die BaFin einen Sonderprüfer bestellt, der die Beseitigung schwerwiegender interner Mängel im Risikomanagement und in der Geldwäscheprävention überwachen soll.

Patrizia  steigert Dividende; (B+):

Der Immobilieninvestment-Anbieter bekam 2022 ersten Berechnungen zufolge die Krise am Immobilienmarkt zu spüren. Während das verwaltete Vermögen dank eines Zukaufs auf 59,1 (48,6) Mio. € zulegte, setzte das Ebitda um 38,8 % auf 78,9 Mio. € zurück. Für 2023 avisiert der Konzern ein Ebitda zwischen 50 und 90 Mio. € (Bericht: 23.03). Den Aktionären soll dennoch eine leicht auf 0,33 (0,32) € angehobene Dividende vorgeschlagen werden (HV: 25.05).

Scout24  setzt Wachstum fort; (B+):

Zwar schrumpfte das Geschäft mit Immobilienverkäufen und Hypotheken im 2. Halbjahr, dennoch konnte der Internet-Plattformbetreiber in 2022 ersten Berechnungen zufolge weiter vom angespannten Mietmarkt profitieren. Der Umsatz zog um 15 % auf 447,5 Mio. € an. Das bereinigte Ebitda verbesserte sich dabei auf 251,1 (222,8) Mio. € und der Nettogewinn um 36 % auf 123,5 Mio. €. Für 2023 erwartet das Management einen Erlöseanstieg um 12 % sowie ein Ebitda-Plus von 13 % (Bericht: 23.03).   

Voltabox  sieht weiter rot; (B–):

Nach bisher untestierten Zahlen setzte der Anbieter von Lithium-Ionen-Batteriesystemen im vergangenen Jahr mit 3,0 (3,5) Mio. € weniger um, übertraf jedoch die ausgegebenen Ziele von 2,5 Mio. €. Das Ebitda verharrte mit –2,3 (–3,7) Mio. € weiterhin im Verlustbereich. Den vollständigen Bericht sowie einen Ausblick für 2023 stellt das Unternehmen am 27. April vor.

Medios  peilt weiteres Wachstum an; (A–):

Das Spezialpharma-Unternehmen konnte das Geschäftsjahr 2022 mit besseren Ergebnissen abschließen. Nach bisher untestierten Zahlen kletterte der Umsatz auf einen Rekordwert von 1,6 (1,4) Mrd. €. Das bereinigte Ebitda erreichte mit einem Anstieg von 42,8 % auf 54,9 Mio. € ebenfalls einen neuen Höchstwert. Für 2023 rechnet das Management mit weiterem Wachstum und peilt Erlöse zwischen 1,6 und 1,8 Mrd. € an. Das bereinigte Ebitda soll sich zwischen 56 und 63 Mio. € einfinden. Der Geschäftsbericht wird am 30. März vorgestellt.

Indus Hldg.  stellt sich neu auf; (B+):

Mit den Segmenten Engineering, Infrastructure und Materials will sich die Beteiligungsgesellschaft neu aufstellen. Vom Bereich Fahrzeugtechnik soll sich hingegen bis Ende 2023 getrennt werden. Vorläufigen Zahlen zufolge kletterte der Umsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen in 2022 um 10,4 % auf 1,8 Mrd. €. Das Ebit vor Wertminderungen fuhr auf 176,5 (168,1) Mio. € vor. Gemeinsam mit dem vollständigen Geschäftsbericht präsentiert die Gesellschaft am 23. März eine Guidance für 2023.

PharmaSGP  legt erste Ergebnisse vor; (B):

Mit einem bisher ungeprüften Umsatz zwischen 85,5 und 86,0 (65,3) Mio. € übertraf das Pharmaunternehmen für 2022 nicht nur das Vorjahresergebnis, sondern liegt damit auch am oberen Ende der Prognose von 82 bis 86 Mio. €. Das bereinigte Ebitda soll demnach zwischen 27,7 und 28,3 (18,5) Mio. € landen. Konkrete Zahlen und Ziele für das laufende Jahr werden am 13. April vorgestellt.

Auto1  sieht weiter rot; (B–):

Der Online-Autohändler hat erste Ergebnisse für 2022 vorgelegt. Trotz eines starken Rückgangs an Gebrauchtwagen-Transaktionen im europäischen Markt verbuchte der Konzern beim Umsatz und Absatz Rekordergebnisse. Insgesamt rückte der Absatz auf 649,7 (596,7) Tsd. Fahrzeuge vor. Die Erlöse zogen auf 6,5 (4,8) Mrd. € an. Beim bereinigten Ebitda weitete der Konzern das Minus mit –165,6 (–107,1) Mio. € jedoch deutlich aus. Der vollständige Bericht wird am 5. April veröffentlicht. Für 2023 peilt das Management einen Absatz zwischen 625 und 690 Tsd. Autos an. Den Verlust des bereinigten Ebitdas will man auf –60 und –90 Mio. € eindämmen.

Bike24  expandiert weiter; (B):

Zwar scheint sich die Expansionsstrategie des Online-Fahrradhändlers umsatzseitig auszuzahlen, Rabattaktionen haben die Ergebnisse ersten Berechnungen zufolge in 2022 dennoch stark belastet. Mit 262 Mio. € setzte das Unternehmen zwar mehr um. Die Ebitda-Marge dürfte sich jedoch nur am unteren Ende der ausgegebenen Prognose von 3 bis 6 (12,2) % einfinden. Für den 30. März sind die finalen Zahlen angekündigt.

Hochtief  verdient mehr; (B+):

Der Baukonzern steigerte in 2022 den Umsatz auf 26,2 (21,4) Mrd. €. Der operative Konzerngewinn sprang dabei auf 521,5 (453,7) Mio. € an. Unterm Strich hat sich der Gewinn mit 481,8 (207,9) Mio. € sogar mehr als verdoppelt. Für 2023 peilt der Konzern einen operativen Gewinn von 510 bis 550 Mio. € an. Aufgrund der positiven Entwicklung soll zudem die Ausschüttung angehoben werden. Darüber dürften sich vor allem die Anteilseigner des spanischen Mutterkonzerns ACS freuen, die 68 % der Anteile an Hochtief halten. Der HV am 26. April soll eine Dividende von 4,00 (1,91) € vorgeschlagen werden.

Pfeiffer Vacuum  mit Rekordumsatz; (B+):

Nach vorläufigen Zahlen hat der Vakuumpumpen-Hersteller im Geschäftsjahr 2022 916,7 (771,4) Mio. € umgesetzt und damit eine neue Bestmarke erreicht. Das Ebit schnellte auf 119,4 (93,1) Mio. € hoch (testierte Zahlen: 21. März). Aufgrund höherer Investitionen will der Konzern jedoch die Dividende kürzen. Für 2022 sollen 0,11 (4,08) € ausgeschüttet werden (HV: 2. Mai). Allein im vergangenen Jahr haben sich die Investitionen auf 80,8 Mio. € verdoppelt. Im laufenden Geschäftsjahr sollen sogar 100 Mio. € investiert werden.

New Work  will Sonderdividende ausschütten; (B):

Nach bisher untestierten Zahlen kletterten die Erlöse des Betreibers des Karriere-Netzwerks Xing im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 313,4 (284,5) Mio. €. Das Ebitda zog um 6 % auf 104,1 Mio. € an. Unterm Strich steht mit 46,1 (43,3) Mio. € ebenfalls mehr in der Bilanz. Für den 22. März ist der Geschäftsbericht angekündigt. Der HV am 24. Mai wird neben einer auf 3,16 (2,80) € angehobenen Dividende eine Sonderausschüttung von 3,56 € vorgeschlagen. Damit würden die Aktionäre für 2022 insgesamt 6,69 € je Anteilsschein erhalten.

InVision  Kosten belasten; (B):

Ersten Berechnungen zufolge steigerte der Cloud-Spezialist in 2022 seine Umsätze auf 14,5 (13,7) Mrd. €. Höhere Kosten für den Personalausbau belasteten jedoch das Ebit, welches mit –3,1 Mio. € tiefer in die Verlustzone rutschte. Im Vorjahr standen –0,7 Mio. € in den Büchern. Das finale Zahlenwerk ist für den 30. März angekündigt.