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News von der Heimatbörse

Börsensplitter

Grenkeschwächelt; (B):

Im 4. Quartal steigerte das Unternehmen das Leasingneugeschäft um
22,1 % auf 521,2 Mio. €. Auf Jahressicht hingegen blieb der Leasingspezialist mit 1,66 Mrd. € jedoch hinter dem Vorjahr zurück. Im Vergleichszeitraum wurden hier noch 2,03 Mrd. € erwirtchaftet. Dank des Jahresendspurts erreichte Grenke dennoch das obere Ende der angepassten Prognose von 1,5 bis 1,7 Mrd. €.

Noratisbaut Bestand aus; (B+):

Der Immobilienkonzern hat sein Portfolio in Nordrhein-Westfalen erweitert. Insgesamt wuchs der Immobilienbestand 2021 damit, trotz Verkaufs von 300 Immobilien, auf 4.200 Wohneinheiten (Ende 2020: 3.366 Einheiten). „Bisher haben wir erst bei einem Verkauf der Objekte Gewinne aus der Bestandsentwicklung realisiert. Das hat dazu geführt, dass wir Ende 2020 rund 49 Mio. € stille Reserven, also nicht realisierte Gewinne, im Portfolio hatten. Durch die jetzt längere Haltedauer bei einzelnen Objekten werden bei diesen Immobilien nunmehr die Marktwerte bilanziert, was bei positiver Entwicklung letztendlich neben den höheren Bilanzansätzen auch zu verbesserten Unternehmensergebnissen führen wird“, erläutert CFO André Speth.

Home24übernimmt Butlers; (B+):

Der Online-Möbelhändler hat einen Vertrag zur Übernahme sämtlicher Anteile der Wohndeko-Kette Butlers Holding GmbH & Co. KG unterzeichnet. Die Unternehmensbewertung wird auf 70 Mio. € geschätzt. Je nach Entwicklung einer variablen Komponente kann die Bewertung jedoch bis zu 15 Mio. € höher oder tiefer ausfallen. 74,8 % der Anteile an der Gruppe erwirbt das Unternehmen direkt. Zusätzlich soll Butlers-Gründer Wilhelm Josten für seinen 25,2 % Unternehmensanteil Aktien von Home24 erhalten. Im 2. Quartal 2022 soll die Akquisition abgeschlossen sein, bedarf jedoch noch der behördlichen Zustimmung.

Encavisveräußert Windpark; (A–):

Der Wind- und Solarparkbetreiber hat seinen Mehrheitsanteil von 51 % am österreichischen Windparkportfolio, mit einer Erzeugungskapazität von 36,2 Megawatt (MW), komplett an die Wien Energie GmbH veräußert. „Dieser bereits in unseren prognostizierten Kennzahlen für dieses Jahr enthaltene Wertnachweis unterstützt die Erreichung unserer Guidance 2021“, so CFO Dr. Christoph Husmann. Konkret stellt das Management ein Umsatzwachstum auf 320 (292,3) Mio. € sowie ein operatives Ebitda von 240 (224,8) Mio. € in Aussicht. Der Gewinn je Aktie (EPS) soll sich bei 0,46 € einfinden. Im Vorjahr verbuchte das Unternehmen ein EPS in Höhe von 0,43 €. Außerdem übernimmt das Unternehmen zwei Solarparks mit einer Kapazität von 105 MW vom dänischen Projektentwickler European Energy. Diese sollen noch im 1. Quartal 2022 ans Netz angeschlossen werden.

Datronpasst Ausblick an; (B+):

Für 2021 rechnet der Maschinenbauer, angesichts der bisherigen Geschäftsentwicklung mit einem besseren Ergebnis. Auf Jahressicht avisiert das Management einen Umsatz von 54 (bisher: 51–53) Mio. €. Bei der Ebit-Marge werden 9,5 bis 10,0 % in Aussicht gestellt. Bisher erwartete der Vorstand 8,0 bis 9,5 %. Beim Ergebnis je Aktie (EPS) werden zwischen 0,93 und 0,98 (bisher 0,75–0,90) € anvisiert.

NanoFocusmit Gewinnwarnung; (B–):

Kurz vor dem Jahreswechsel wurde der Hersteller industrieller 3D-Oberflächenmesstechnik Opfer einer Cyber-Attacke. Unklar blieb zunächst der Umfang des Angriffs. Zeitgleich mit der Meldung gab das Management des Unternehmens, aufgrund der einhergehenden Verschiebungen von Auslieferungen, eine Gewinnwarnung für 2021 aus. Ursprünglich wurde ein Umsatz von 8,6 bis 9,7 Mio. € angepeilt. Nach aktuellen Berechnungen werden sich die Erlöse bei 7,5 Mio. € einfinden. Die Guidance für das Ebitda und das Ebit wurden ebenfalls zurückgezogen. Hier verzichtet der Vorstand vorerst auf eine neue Prognose. Ursprünglich wurden beim Ebitda –0,4 bis +0,3 Mio. € anvisiert. Das operative Ergebnis wurde zwischen –1,2 und –0,5 Mio. € anberaumt.

CTS Eventimzuversichtlich für den Sommer; (B):

Der Vorstand des Ticketvermarkters und Konzertveranstalters Klaus-Peter Schulenberg blickt optimistisch auf den Sommer 2022. „Wir glauben, dass wir unsere vielen Festivals und auch große Open-Air-Tourneen wie die von Ed Sheeran durchführen können.“ Im Winter litt das Geschäft noch deutlich unter den Auswirkungen der Pandemie. Zu Weihnachten lag der Kartenverkauf 60 % unter dem Niveau von 2019. 2020 lag dieser noch 90 % unter dem Vorjahresniveau.

Dt. Bankbekommt Bußgeld aufgebrummt; (B):

Die Finanzaufsicht BaFin hat das Geldhaus zu einer Strafe in Höhe von 8,66 Mio. € verdonnert. Als Begründung nannte die Aufsichtsbehörde, dass der DAX-Konzern die in einer europäischen Verordnung vorgegebenen Präventivmaßnahmen, die eine Manipulation des Euribor (Euro Interbank Offered Rate) verhindern soll, zwischenzeitig nicht wirksam umgesetzt habe. Der Euribor wird täglich neu festgesetzt und wird als Grundlage für Bankgeschäfte (z.B. für Baukredite oder Derivate-Geschäfte) in Billionenhöhe herangezogen.

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