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News von der Heimatbörse

Börsensplitter

VW Chinageschäft schwächelt; (B+):

Aufgrund des anhaltenden Halbleitermangels sowie der Lieferkettenprobleme mussten die Wolfsburger im vergangenen Jahr in China einen Absatzeinbruch von 14 % auf 3,3 Mio. Fahrzeuge hinnehmen. Vor allem die Marken Volkswagen und Skoda setzten deutlich zurück. Bei der Tochter Audi hielt sich das Minus mit 3,6 % in Grenzen. Für die Premiummarken Porsche (+8 %) und Bentley (+43 %) hingegen lief es besser. Für 2022 erwartet der Automobilkonzern in China einen Absatzzuwachs von gut 15 %.

Dt. Bank sieht sich auf Kurs; (B):

Für das laufende Jahr zeigte sich das Management des Bankhauses wieder einmal zuversichtlich, das gesetzte Renditeziel zu erreichen. „Das Renditeziel von 8 % ist unser Nordstern, die zentrale Orientierung für die gesamte Bank und den gesamten Umbau“, erklärte Finanzvorstand James von Moltke. In 2020 lag die Eigenkapitalrendite nach Steuern bei 0,2 %.

flatex Degiro mit Rekordjahr; (B+):

Der Online-Broker für Privatanleger wickelte im abgelaufenen Geschäftsjahr 91 Mio. Transaktionen ab und damit so viele wie noch nie. Das entspricht einem Plus von 21 %. Auch die Zahl der Kundenaccounts wuchs um 55 % auf 2,06 Mio. Für das Jahr 2022 zeigte sich das Management zuversichtlich, rechnet allerdings mit einem langsameren Wachstum aufgrund einer zu erwartenden höheren Marktvolatilität als in 2021. Bei den Kundenaccounts peilt flatex einen Anstieg auf 2,7–2,9 Mio. an. Bei den Transaktionen stellt der Vorstand ein Wachstum auf 95 bis 115 Mio. Abwicklungen in Aussicht.

MorphoSys mehr Einsatz für Monjuvi; (B+):

Ersten Berechnungen zufolge erwirtschaftete das Biotechunternehmen mit dem Blutkrebsmedikament Monjuvi in den USA im abgelaufenen Geschäftsjahr Erlöse von 79,1 Mio. $. Auch im laufenden Jahr soll das Medikament weiterhin für Wachstum sorgen. 2022 soll der Produktumsatz auf 110 bis 135 Mio. $ zulegen. Daneben will das Management mehr in die Forschung und Entwicklung investieren. Hier werden 300–325 Mio. € erwartet. Im 1. bis 3. Quartal schlugen diese noch mit 138 Mio. € zu Buche.   

Uniper leidet unter höheren Preisen; (B+):

Um sich gegen die steigenden Strom- und Gaspreise abzusichern, hat der Konzern seinen Finanzierungsrahmen um bis zu fast 12 Mrd. € erweitert. Das Geld erhält Uniper von der staatlichen KfW-Bank sowie dem Mutterkonzern Fortum.

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