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News von der Heimatbörse

Suse mit ersten Zahlen; (B):

Der Softwareanbieter beendete mit einem überraschend starken Schlussquartal das Geschäftsjahr (per Ende Oktober) über den eigenen Erwartungen. Der bereinigte Erlös kletterte unter anderem dank des Cloud-Geschäfts um 15 % auf knapp 576 Mio. $. Ohne Sonderposten zog das Ebitda um 22 % auf rund 212 Mio. $ an. Bei den Zahlen handelt es sich um Pro-forma-Werte, die den übernommenen Softwarespezialisten Rancher bereits ab November 2020 berücksichtigen. Tatsächlich wurde das Unternehmen aber erst einen Monat später integriert. Für das laufende Jahr soll der bereinigte Umsatz im mittleren bis hohen 10 %-Bereich zulegen.

2G Energy hebt Guidance an; (B+):

Ein sehr starker Auftragseingang im Schlussquartal hat den Vorstand des Herstellers von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen veranlasst, die Prognose für 2022 anzuheben. Die Aufträge zogen im Q4 auf 52,1 (36,8) Mio. € an. Dadurch lag der Bestand zu Beginn des Jahres 2022 vorläufig bei 150 (111,2)
Mio. €. Das Unternehmen rechnet nun mit einen Umsatz zwischen 280–310 (bisher: 260–290) Mio. €.

Bijou Brigitte langsame Erholung; (B):

Ersten Berechnungen zufolge legte der Umsatz des Modeschmuck-Händlers in 2021 trotz Lockdownmaßnahmen um 5,4 % auf 216 Mio. € zu. Das Filialnetz hingegen wurde auf 926 (990) Geschäfte reduziert.

Home24 Wachstum gebremst; (B+):

Der Online-Möbelhändler hat erste Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert. Aufgrund einer schwächeren Entwicklung im brasilianischen Markt wird beim Umsatz ein Plus von 27 % auf 615 Mio. € erwartet (Prognose 28–32 %). Die bereinigte Ebitda-Marge soll sich bei 0 (3) % einfinden. Die Werte liegen damit dennoch deutlich über denen aus 2019. Einen Ausblick für das laufende Jahr will Home24 am 31. März mit dem Jahresbericht präsentieren. Zudem soll spätestens am 1. April die Übernahme von Butlers abgeschlossen sein.

secunet security mit Rekord­jahr; (B+):

Die vorläufigen Erlöse des IT-Konzerns legten in 2021, u.a. dank guter Geschäfte im Kerngeschäft, um 18 % auf 337,6 Mio. € zu. Mit einem Ebit von 63,9 (51,6) Mio. € wurde die eigene Guidance mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 59 Mio. € sogar noch übertroffen. „Wir blicken auf das mit Abstand erfolgreichste Jahr der secunet Unternehmensgeschichte, welches erneut von den Einflüssen der Coronapandemie geprägt war“, so CEO Axel Deininger. Am 25. März präsentiert der Konzern das finale Zahlenwerk. Für 2022 peilt das Management einen Umsatz auf rund 320 Mio. € sowie ein Ebit von etwa 50 Mio. € an.

Beta Systems im Rahmen der Erwartungen; (B):

Das Softwareunternehmen hat seine selbst gesteckten Ziele im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 (per Ende September) erreicht. Der Umsatz legte leicht auf 73,1 (72,1) Mio. € zu. Das Ebit hingegen setzte auf 16,4 (17,2) Mio. € zurück, übertraf jedoch sogar die obere Spanne der anvisierten 7,8 bis 15,3 Mio. €. Der Jahresüberschuss fiel mit 8,1 (9,2) Mio. € jedoch schwächer aus. Für das laufende Jahr peilt der Vorstand Erlöse von 81 bis 89 Mio. € sowie ein Ebit zwischen 13–21 Mio. € an. Der am 23. März stattfindenden HV soll eine Dividende von 0,21 € vorgeschlagen werden. Den Vorschlag aus dem
Vj. von 0,20 € hatten die Aktionäre auf der letzten HV abgelehnt.

ad pepper schwächeres Schlussquartal; (B+):

Der Online-Werbevermarkter blieb im Schlussquartal 2021 hinter dem Rekordjahr 2020 zurück. Auf Jahressicht werden dennoch mit 27,4 (25,6)
Mio. € höhere Erlöse erwartet. Das Ebitda soll sich zwischen 4,2 und 4,4 (6,6) Mio. € einfinden. Damit übertrifft das Er­gebnis das Vor-Pandemieniveau von 3,5 Mio. € deutlich. Den Geschäftsbericht präsentiert das Unternehmen am 29. März.

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