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News von der Heimatbörse

Börsensplitter

Bijou Brigitte mit Prognose; (B):

Das endgültige Konzernergebnis nach Steuern für 2021 konnte der Modeschmuckhändler aufgrund der Endkonsolidierung der abgewickelten Tochter in Großbritannien nach oben anpassen. Dank einer spürbaren Erholung der Pandemielage verbesserten sich die Erlöse auf 216,03 (204,87) Mio. €. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn drehte mit 17,0 (–31,0) Mio. € wieder ins Plus. Nach vorläufigen Zahlen verbuchte Bijou Brigitte hier 16,2 Mio. €. Trotz aller Unsicherheiten hat das Management eine Guidance für das laufende Jahr ausgegeben und avisiert einen Umsatz zwischen 260 und 280 (216) Mio. €. Der Gewinn vor Steuern soll sich zwischen 0 und 15 (19,9) Mio. € einfinden.

LPKF zurück in der Spur; (B+):

Das 1. Quartal 2022 hat der Laser-Spezialist am oberen Ende der Erwartungen abgeschlossen. Die Erlöse legten deutlich um 59 % auf 25,8 (Prognose: 22–26) Mio. € zu. Das Ebit fuhr mit 1,0 Mio. € aus dem Verlustbereich. Im Vergleichszeitraum verzeichnete LPKF hier noch –4,1 Mio. €. Und auch das Periodenergebnis drehte mit 708 T€ wieder in die Gewinnzone, nach –3,02 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Für das 2. Quartal rechnet der Vorstand mit einem Umsatz zwischen 25 und 30 (20,1) Mio. € sowie einem Ebit zwischen –1,5 und +2,5 (–1,75) Mio. €. Die Guidance für das Gesamtjahr wurde nochmals bekräftigt (vgl. ES 13/22).

Uniper Q1 belastet; (B–):

Einbußen im Gasspeichergeschäft sowie hohe Abschreibungen im Zusammenhang mit dem Scheitern der Gaspipeline Nordstream 2 sorgten für einen Ergebniseinbruch bei dem Energiekonzern. Vorläufigen Zahlen zufolge rutschte das bereinigte Ebit mit –830 (731) Mio. € in die Verlustzone. Das bereinigte Periodenergebnis krachte mit –615 (594) Mio. € ebenfalls in die roten Zahlen. An dem ausgegebenen Ausblick hält der Vorstand derweil weiter fest und peilt ein bereinigtes Ebit von 1,0 bis 1,3 (1,2) Mrd. € an. Der bereinigte Jahresüberschuss wird in der Spanne von 0,8 bis 1,1 (0,9) Mrd. € anvisiert.

Vita 34 mit Rücksetzern; (B+):

Der Zellbank-Betreiber schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatzwachstum auf 28,4 (20,1) Mio. € ab. Sondereffekte drückten das Ebitda hingegen auf 0,8 (5,3) Mio. € gen Süden. Unterm Strich rutschte die Gesellschaft mit –3,9 Mio. € sogar in die Verlustzone. Im Vorjahr stand noch ein Gewinn von 1,5 Mio. € in der Bilanz. Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand einen deutlichen Ergebnisrückgang. Während der Umsatz auf 68 bis 75 Mio. € zulegen soll, werden beim Ebitda –2 bis +1 Mio. € anvisiert.

flatex Degiro mit starkem Jahresstart; (B+):

Mit weiterem Kundenwachstum hat der Online-Broker für Privatanleger das
1. Quartal abgeschlossen. Über 185.000 Neukunden konnten gewonnen werden, was einem Zuwachs von 31 % gegenüber dem 4. Quartal 2021 bedeutet. Im Vergleich zum Vorjahr fuhr der Umsatz dennoch auf 118,1 (134,9) Mio. €
zurück. Höhere Investitionen ließen das bereinigte Ebitda von 73,1 Mio. € im Vergleichszeitraum auf 54,5 Mio. € zurücksetzen.

Sto SE  erfolgreiches Jahr; (B+):

Im Geschäftsjahr 2021 erzielte der Dämmstoff- und Farbenhersteller ein Umsatzplus von 11 % auf 1,59 Mrd. €. Trotz erheblicher Störungen im Beschaffungsmarkt verbesserte sich das Ebit auf 124,5 (120,8) Mio. €. Nach Steuern stand ein Gewinn von 94,7 (80,7) Mio. € in der Bilanz. Der am 22. Juni stattfindenden HV soll eine konstante Dividende vorgeschlagen werden (Vz. 5,00 €/ St. 4,94 €). Nach einer positiven Umsatzentwicklung in den ersten 3 Monaten peilt der Vorstand ohne den Einfluss des Krieges in der Ukraine Erlöse von 1,74 Mrd. € an. Das Ebit soll sich derweil zwischen 114 bis 134 Mio. € einfinden.

Tonies US-Geschäft über den Erwartungen; (A–):

Dank einer hohen Nachfrage in den USA hat der Audioboxen-Hersteller das Geschäftsjahr 2021 über den eigenen Zielen abgeschlossen. Der Konzernumsatz legte auf 188 (135) Mio. € zu. In den USA lagen die Erlöse mit 20 Mio. € bereits
25 % über dem Plan und entwickelten sich damit überdurchschnittlich. Hohe Investitionen drückten das bereinigte Ebitda hingegen mit –15,2 (–0,3)
Mio. € tiefer in die roten Zahlen. Unterm Strich verbuchte der Börsenneuling einen Verlust von –240,5 (–18,2) Mio. €.

Hypoport präsentiert vorläufige Ergebnisse; (B+):

Nach bisher untestierten Zahlen erzielte der Finanzdienstleister von Januar bis März einen Umsatzanstieg um 26 % auf 136 Mio. €. Das Ebit legte von 12,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum auf 17 Mio. € zu. Die vollständigen Quartalszahlen werden am 9. Mai veröffentlicht.

Hochtief will Tochter vollständig übernehmen; (B):

„Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass Hochtief Australia 96,13 % der Cimic Group erworben hat“, hieß es in einer vorab veröffentlichten Rede von Konzernchef Marcelino Fernandez Verdes. Mit der Akquisition von mehr als
90 % der Cimic-Aktien ist Hochtief berechtigt, auch die restlichen Anteile zu erwerben. Damit wurde die Annahmefrist auf den 10. Mai verlängert. Der Baukonzern bietet 22 australische Dollar je Cimic-Titel. Der Investitionswert wird bei rund 940 Mio. € liegen.

Pfeiffer Vacuum positiver Jahresauftakt; (A–):

Dank einer starken Nachfrage nach Produkten für die Halbleiterherstellung übersprang der Umsatz des Vakuumpumpen-Spezialisten im 1. Quartal erstmals die Marke von 200 Mio. € innerhalb von 3 Monaten. Insgesamt wuchsen die Erlöse um 12,7 % auf 216 Mio. €. Das Ebit fuhr auf 31,3 (22,6) Mio. € vor und das Nettoergebnis auf 22,2 (15,9) Mio. €. Trotz der zunehmenden Unsicherheiten bestätigte der Vorstand die Prognose für 2022 (vgl. ES 13/22).

CureVac  Kosten belasten; (B+):

Hohe Ausgaben im Zusammenhang mit der COVID-19-Impfstoffentwicklung haben das Biotechunternehmen tiefer in die roten Zahlen gedrückt. Insbesondere die Zahlungen durch den Partner GlaxoSmithKline (GSK) schoben den Umsatz der Tübinger 2021 auf 103,0 (48,9) Mio. € an. Die deutlich höheren Studienkosten ließen den operativen Verlust dagegen auf –412,3 (–109,8) Mio. € hochschnellen. Beim Ergebnis vor Steuern weitete der mRNA-Spezialist das Minus auf –412,5 (–129,8)
Mio. € aus. Mit dem in Partnerschaft mit GSK entwickelten Impfstoff startete CureVac kürzlich eine klinische Studie.

Wacker Chemie setzt Wachstum fort; (A–):

Eine anhaltend hohe Nachfrage nach Silikon und Polysilizium schob den Umsatz in den ersten 3 Monaten um 52,7 % auf 2,08 Mrd. €. Damit übersprang dieser erstmals die 2 Mrd.-€-Marke. Das Ebit hat sich mit 549,5 (166,2) Mio. € mehr als verdreifacht. Auch das Periodenergebnis schnellte auf 402,6 (117,9) Mio. € kräftig hoch. Aktuell profitiert der Konzern noch von hohen Lagerbeständen, rechnet aber im laufenden Jahr mit deutlich höheren Belastungen. Beim Umsatz zeigte sich der Vorstand zuversichtlich und schraubte die Prognose auf 7,5 (6,2) Mrd. € hoch und erwartet damit 500 Mio. € mehr als bisher. Beim Ebitda werden weiterhin 1,2 bis 1,5 (1,5) Mrd. € anvisiert.

Gigaset veröffentlicht Jahresabschluss; (B–):

Trotz Lieferschwierigkeiten bei Materialien und Vorprodukten erwirtschaftete das im Bereich Kommunikationstechnologie tätige Unternehmen 2021 einen leichten Umsatzanstieg von 1,4 % auf 217,1 Mio. €. Das Ebit drehte auf 1,7 (–13,0) Mio. €. Auch der Jahresüberschuss fiel mit 0,5 (–10,5) Mio. € leicht positiv aus. Aufgrund der derzeitigen Umstände verzichtet das Management auf einen konkreten Ausblick.

MediClin sieht weiter rot; (B):

Der Klinikbetreiber spürte im 1. Quartal 2022 weiterhin eine Erholung des Klinikbetriebs. Der Umsatz verbesserte sich auf 174,2 Mio. € und lag damit
11,4 % über dem Vorjahreswert. Das Konzernergebnis blieb dagegen trotz Verbesserung mit –3,9 (–11,7) Mio. € weiterhin im Verlustbereich.

Data Modul trotz Lieferengpässen besser; (B+):

Nach bisher untestierten Zahlen steigerte der Anbieter von elektronischen Systemen seinen Umsatz in den ersten 3 Monaten auf 63,3 (48,0) Mio. €. Das Ebit kletterte dabei auf 4,2 Mio. € nach 3,1 Mio. € im Vorjahr. Auch der Auftragseingang stieg leicht auf 68,6 (63,0) Mio. € zu. Auf Jahressicht legte sich das Management nicht fest und stellt sowohl beim Umsatz als auch beim Ebit einen Rückgang bis hin zu einem Wachstum von 12 % (Vj.-Umsatz: 194,8 Mio. €; Ebit: 12,7 Mio. €) in Aussicht. Den endgültigen Quartalsbericht legt Data Modul am 10. Mai vor.

Deutz mit Zuwächsen; (A–):

Der Motorenhersteller ist positiv ins Geschäftsjahr 2022 gestartet. Im ersten Jahresviertel 2022 fuhr der Umsatz ersten Berechnungen zufolge um
30,4 % auf 447,9 Mio. € vor. Der Auftragseingang stieg auf 509,6 (464,8) Mio. €. Das Ebit verbesserte sich dank Kosteneinsparungen auf 15,8 Mio. € nach 0,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum. „Unser Jahresauftakt war trotz Ausbruch des Ukraine-Krieges und einer weiterhin angespannten Versorgungssituation vielversprechend“, so Unternehmenschef Sebastian Schulte.

Vectron Systems  mit Q1-Zahlen; (B):

Der Umsatz des Herstellers von Kassensystemen setzte zwischen Januar und März nach HGB auf 7,1 (9,0) Mio. € zurück. Beim Ebitda sah das Unternehmen mit –0,1 (0,6) Mio. € sogar rot. Auf Jahressicht werden Erlöse zwischen 33 und 36 (38,2) Mio. € erwartet. Das Ebitda wird in der Spanne von 1,9 bis 3,4 (4,7) Mio. € avisiert.

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