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News von der Heimatbörse

Börsensplitter

flatex Degiro konkretisiert Guidance; (B+):

Trotz einer spürbaren Normalisierung der Geschäfte im Vergleich zu 2021 hat das Management seinen Ausblick für das Gesamtjahr konkretisiert. Aufgrund der weiterhin positiven Entwicklung werden beim Umsatz nun 400 bis 440 (417,6) Mio. € anvisiert. Die bereinigte Ebitda-Marge soll sich auf Vorjahresniveau (42,4 %) einfinden. Nach vorläufigen Berechnungen wird das Konzernergebnis der ersten 6 Monate über dem des Gesamtjahres 2021 (51,6 Mio. €) liegen. Den vorläufigen Bericht zum Halbjahr will flatex am
12. Juli vorlegen.

Datron bestätigt Ausblick; (B+):

Auf der HV am 24. Juni hat der Maschinenbauer seine Ergebnisse für 2021 vorgestellt. Der Umsatz kletterte von 42,1 Mio. € im Vorjahr auf 54,2 Mio. €. Beim Ebit verbuchte das Unternehmen einen Sprung auf 5,5 Mio. €. Im Vergleichszeitraum standen hier 2,1 Mio. € in der Bilanz. Der Jahresüberschuss hat sich mit 3,9 (1,5) Mio. € mehr als verdoppelt. Angesichts der guten Entwicklung wurde eine Dividende von 0,20 (0,05) € beschlossen. Auf Jahressicht werden weiterhin bei den Erlösen 55 bis 59 Mio. € anvisiert. Die Ebit-Marge soll sich zwischen 9,0 und 10,5 (10,1) % einfinden.

Nordex mit Kapitalerhöhung; (A–):

Mit Ausschluss der Bezugsrechte gibt der Windparkentwickler 16 Mio. neue Aktien aus. Diese übernimmt für einen Preis von 8,70 € je Titel die spanische Ankeraktionärin Acciona S.A. und erhöht damit ihre Beteiligung von 33,6 % auf 39,6 %. Damit erzielt Nordex einen Bruttoemissionserlös von 139,2 Mio. €. Zusätzlich hat der schwedische Windparkentwickler OX2 insgesamt 11 Turbinen für seinen Windpark in Polen geordert. Die Inbetriebnahme ist für 2024 anvisiert.

Singulus verschiebt Bilanz erneut; (B–):

Der Maschinenbauer hat die Veröffentlichung der Bilanz 2020 bereits mehrfach neu angesetzt und nun einmal mehr verschoben. Als Grund nannte das Unternehmen, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zusätzliche Unterlagen angefordert habe, welche Singulus nicht in der geforderten Zeit liefern kann. Als neuer Veröffentlichungstermin ist nun der 23. Juli anvisiert. Das Unternehmen befindet sich in Verhandlungen mit Kapitalgebern, um zu verhindern, dass die Gläubiger Darlehen kündigen. Dazu hätten sie das Recht, wenn Singulus keinen testierten Jahresabschluss vorlegen kann.

bet-at-home senkt Ausblick; (B):

Die Tochter des Online-Wettanbieters bet-at-home.com Internet Limited, Malta, hat eine Schlappe vor dem Schweizer Gericht hinnehmen müssen. Die interkantonale Geldspielaufsicht Gespa hatte eine Sperrverfügung gegen das Sportwettenangebot der Tochter erlassen, gegen die das Unternehmen Rechtsmittel eingelegt hatte. Diese wurden nun zurückgewiesen. Aufgrund der damit verbundenen Auswirkungen auf das Geschäft hat bet-at-home die Prognose für das Gesamtjahr nach unten angepasst. Der Brutto-Wett- und Gamingertrag wird zwischen 45 und 50 (bisher: 50–60) Mio. € anvisiert. Beim Ebitda rechnet das Management mit –2 bis –4,5 (bisher: –2 bis +2) Mio. €.

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