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News von der Heimatbörse

Hawesko bestätigt Prognose; (B+):

Zwar blieb der Umsatz von Januar bis Juni mit 312,0 (324,9) Mio. € hinter dem coronabedingt besseren 1. Halbjahr 2021 zurück. Dennoch lagen die Erlöse über dem Niveau von 2020 (277,6
Mio. €). Auch eine anhaltend starke Nachfrage aus dem B2B-Segment (Business to Business) konnte den Nachfragerückgang im Endkundensegment nur teilweise kompensieren. Das Ebit rutschte auf 17,1 (31,1) Mio. € ab. Der Konzernüberschuss fuhr auf 10,6 (19,6) Mio. € zurück. Den Ausblick auf das Gesamtjahr hat das Management indes bestätigt (vgl. ES 17/22).

secunet security spürt Normalisierung; (B+):

Nachdem das Geschäft des IT-Konzerns im vergangenen Jahr pandemiebedingt boomte, legten sich diese Markteffekte in der 1. Jahreshälfte 2022. Der Umsatz ging auf 135,5 (147,6) Mio. € zurück. Das Ebit war mit 14,9 (24,2) Mio. € ebenfalls rückläufig. Das Periodenergebnis setzte von 16,0 Mio. € auf 10,1 Mio. € zurück. Traditionell läuft die 2. Jahreshälfte besser. Daher sieht sich das Management bei den Jahreszielen auf Kurs und hat diese nochmals bekräftigt (vgl. ES 4/22).

SNP Schneider-Neureither treibt Wachstum voran; (B):

Das IT-Unternehmen konnte seine Wachstumsstrategie „ELEVATE“ im abgelaufenen 1. Semester weiter fortsetzen und verbuchte das umsatzstärkste Halbjahr der Unternehmensgeschichte. Die Erlöse fuhren auf 83,3 (75,1) Mio. € vor. Beim Ebit schaffte das Unternehmen mit 1,8 (–1,1) Mio. € sogar wieder den Sprung in die schwarzen Zahlen. Unterm Strich erreichte SNP mit 0,1 Mio. € auch wieder die Gewinnschwelle. Im Vorjahr verbuchte der Konzern einen Verlust von –2,1 Mio. €. An der Guidance für das Gesamtjahr hält das Management derweil fest (vgl. ES 14/22).

BVB vorläufige Zahlen; (B):

Das frühe Ausscheiden aus der Champions League und ein geringeres Kartenkontingent sorgte beim Bundesligisten im vergangenen Geschäftsjahr erneut für einen Verlust. Nach vorläufigen Zahlen erzielte der Verein im Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende Juni) einen Umsatz von 351,6 (334,2) Mio. €. Unter dem Strich stand indes weiterhin ein Fehlbetrag von –35 (–72) Mio. € in der Bilanz. Den detaillierten Geschäftsbericht will Borussia Dortmund am 28. September veröffentlichen. Spätestens ab dem Geschäftsjahr 2023/2024 will das Unternehmen dann auch wieder einen Gewinn machen. Eine Prognose für das lfd. Gesamtjahr traut sich der BVB aber angesichts der noch immer anhaltenden Coronalge und der Energiekrise bisher nicht zu. „Da könnte ich auch die Lottozahlen voraussagen“, so Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Nynomic neuer Rekord; (A–):

Ersten Berechnungen zufolge erreichte der Auftragsbestand in den ersten 6 Monaten mit 79,5 (70,3) Mio. € eine neue Bestmarke. Die Erlöse zeigten sich mit 54,2 (53,7) Mio. € ebenfalls stabil. Das Ebit erzielte 7,0 Mio. € nach 6,8 Mio. € im Vergleichszeitraum. Trotz der geopolitischen Unsicherheiten und der anhaltenden Lieferkettenprobleme hält der Vorstand an der Jahresprognose unverändert fest (vgl. ES 13/22). Das finale Zahlenwerk soll spätestens am
31. August veröffentlicht werden.

Cherry fährt zurück; (B):

In den vergangenen 6 Monaten erlöste der Hersteller von Computer-Tastaturen mit 65,9 Mio. € 18 % weniger. Zwar entwickelte sich der Bereich Professional besser, konnte aber das schwache Gaming-Segment nicht kompensieren. Das Ebit hielt sich mit 0,4 (11,7) Mio. € gerade so in den schwarzen Zahlen. Der Konzernverlust konnte dennoch auf –0,6 (–2,5) Mio. € reduziert werden. Den Ausblick auf das Gesamtjahr hat das Management zudem nach unten korrigiert. Es wird nun ein Umsatz zwischen 150 und 170 (bisher: 170–190) Mio. € und eine bereinigte Ebitda-Marge von 14 bis 19 (zuvor: 23–26) % erwartet.

Bike24 sieht rot; (B):

Die Störungen der Lieferketten sowie die eingetrübte Verbraucherstimmung drückten den Online-Fahrradhändler im 1. Halbjahr in die roten Zahlen. Zwar hielten sich die Gesamterträge mit 128,9 (127,5) Mio. € relativ stabil. Das Ebit sackte hingegen auf 292 T€ ab, nach 6,16 Mio. € im Vorjahr. Nach Steuern knallte das Unternehmen mit –404 T€ sogar in die Verlustzone. Im Vergleichszeitraum stand noch ein Gewinn von 2,8 Mio. € in den Büchern. Die angepasste Prognose für 2022 wurde bestätigt (vgl. ES 30/22).

Endor spielt höheren Umsatz ein; (B+):

U.a. steigende Verkäufe im Zusammenhang mit der Sony-Spielesoftware „Gran Turismo7“ bescherten dem Gaming-Spezialisten im vergangenen 1. Halbjahr einen Umsatz von 79,3 Mio. € und damit satte 124 % mehr als noch im Vorjahr. „Wir sind sehr glücklich über die Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr“, so CEO Thomas Jackermeier. Und auch operativ kann sich die Ergebnisentwicklung durchaus sehen lassen. Insgesamt verzeichnete Endor hier ein Ebit von 17,7 (2,6) Mio. €. Mit Blick auf das Gesamtjahr bleibt der Konzern bei seiner Prognose von einem erstmaligen Umsatz in niedriger dreistelliger Millionenhöhe.

11880 weitet Verlust aus; (B):

Der Umsatz des Software- und Internetunternehmens verlor in den ersten 6 Monaten um 5,4 % auf 27,2 Mio. €. Das Ebitda hielt sich mit 0,6 (2,6) Mio. € gerade noch im positiven Bereich. Nach Steuern weitete das Unternehmen hingegen den Verlust auf –2,5 (–0,6) Mio. € aus. Auf Jahressicht wird ein Umsatz von 54,8 bis 60,6 (56,5) Mio. € anvisiert. Beim Ebitda sollen 3,3 bis 4,3 (5,8) Mio. € in den Büchern stehen. Der Vorjahreswert war allerdings von einem Sondereffekt positiv beeinflusst worden.

q.beyond Cloud wächst; (B+):

Dank eines starken Cloud-Geschäfts setzte der IT-Dienstleister von Januar bis Juni mit 83,3 (76,3) Mio. € mehr um. Der SAP-Bereich entwickelte sich hingegen rückläufig. Das Ebitda verbesserte sich leicht auf 2,3 (2,0) Mio. €. Den Konzernverlust konnte q.beyond auf –6,6 (–6,9) Mio. € reduzieren. Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand das untere Ende der ausgegebenen Guidance an (Umsatz: 180–200 Mio. €; Ebitda 8–16 Mio. €). Zudem hat der Vorstand angekündigt, sich nur noch auf die 3 Kernbereiche Handel, Logistik und produzierendes Gewerbe zu konzentrieren. Der vierten Branche Energie wird hingegen keine Priorität mehr eingeräumt.

Grand City Properties wächst weiter; (B+):

Mietsteigerungen und Zukäufe schoben die Ergebnisse des Immobilienkonzerns im 1. Halbjahr an. Der Umsatz kletterte auf 272,1 (259,4) Mio. €. Das FFO I verbesserte sich dabei auf 97,2 (94,2) Mio. €. Beim Periodenergebnis standen 233,9 (157,1) Mio. € in den Büchern. Die Jahresziele hat das Management bekräftigt (vgl. ES 12/22).

Home24 Guidance an­gepasst; (B+):

Nach dem Coronaboom im vergangenen Jahr verlor der Umsatz des Online-Möbelhändlers im 1. Halbjahr um 10 % auf 292,1 Mio. €. Beim Ebit weitete der Konzern den Verlust auf –27,7 (–11,9) Mio. € aus. Beim Periodenergebnis standen –28,2 Mio. € in der Bilanz. Im Vorjahr musste der Konzern bereits einen Verlust in Höhe von –12,6 Mio. € hinnehmen. Aufgrund der bisherigen Entwicklung hat das Management die Umsatzprognose für das Gesamtjahr angepasst. Statt des bisher in Aussicht gestellten Anstiegs um 2 bis 17 % werden nun –7 bis +3 % erwartet.

elumeo ausgebremst; (B–):

Von Januar bis Juni musste die Schmuck-Gesellschaft einen Umsatzrückgang auf 23,5 (26,1) Mio. € hinnehmen. Trotz des erfolgreichen Launches der Videoshopping-App Jooli in den USA sackte das Ebit mit –332 T€ (1,2 Mio. €) in die roten Zahlen. Auch unterm Strich sah das Unternehmen mit –442 T€ (Vj.: 1,2 Mio. €) rot. Auf Jahressicht erwartet das Management aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten einen Erlösrückgang im einstelligen %-Bereich (50,7 Mio. €) sowie ein bereinigtes Ebitda im „niedrigen einstelligen Mio.-Bereich“ (4,9 Mio. €).

PNE auf Erfolgskurs; (B+):

Der Windenergie- und Photovoltaikkonzern setzte sein Wachstum auf Halbjahressicht weiter fort. Die Gesamtleistung konnte u.a. dank der Übernahme der Mehrheitsanteile an der Coliaenergia España auf 105,2 (93,8) Mio. € augebaut werden. Der Umsatz fuhr entsprechend auf 52,1 (40,7) Mio. € vor. Das Betriebsergebnis (Ebit) wurde mit 4,1 (2,3) Mio. € beinahe verdoppelt. Das Periodenergebnis konnte auf 10,4 Mio. € vervielfacht werden, nach 1,0 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Ziele für das Gesamtjahr hat der Vorstand bekräftigt und erwartet weiterhin ein Ebitda zwischen 20 und 30 (32,7) Mio. €.

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