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News von der Heimatbörse

Börsensplitter

Francotyp-Postalia  mit Gewinnsprung; (B+):

Das im vergangenen Jahr eingeleitete Transformationsprogramm scheint bei dem Produzenten von Frankier- und Kuvertiermaschinen Früchte zu tragen. Im 1. Halbjahr zog der Umsatz um 28,2 % auf 127,6 Mio. € an. Neben der Umstrukturierung schoben vor allem Sondereffekte das Ergebnis an. Das Ebitda fuhr um 76,5 % auf 16,3 Mio. € vor. Unterm Strich vervielfachte sich das Ergebnis auf 5,2 (0,6) Mio. €. Die Jahresziele hat das Management nochmals bestätigt (vgl. ES 22/22).

MeVis Medical Sol. passt Ausblick an; (B):

Dank einer allgemein guten Entwicklung und eines besseren Wartungsgeschäfts mit dem Kunden Hologic hat das Management des Softwareunternehmens für medizinische Bildgebung die Jahresziele angehoben. Bis Ende September sollen die Erlöse auf 17,5 bis 18,0 (bisher: 16,0–16,5) Mio. € zulegen. Beim Ebit werden nun 6,0 bis 6,5 (zuvor: 4,0–4,5) Mio. € erwartet.

Accentro Real Estate be­stätigt Prognose; (B):

In den ersten 6 Monaten profitierte der Immobilienkonzern vor allem von Wohnungsverkäufen und setzte 93,5 (73,0) Mio. € um. Das Ebit war mit 9,0 (19,0) Mio. € hingegen rückläufig. Das Vorjahresergebnis war jedoch von positiven Bewertungseffekten beeinflusst. Bei den Jahreszielen sieht sich das Management auf Kurs und hat die Guidance für 2022 nochmals bestätigt (vgl. ES 23/22).

DEAG spürt Erholung; (B):

Eine sehr gut gefüllte Veranstaltungspipeline und eine hohe Nachfrage nach Tickets schoben die Erlöse des Konzertveranstalters in den vergangenen 6 Monaten auf 133,4 (7,4) Mio. € an. Das Ebit verbesserte sich auf 5,43 (4,99) Mio. €. Nach Steuern standen 1,4 Mio. € in den Büchern, nach 1,3 Mio. € im Vorjahr. Für 2022 wird ein Umsatzanstieg auf über 300 (90,7) Mio. € erwartet.

NAGA Group  erneute Korrektur; (B–):

Nachdem bereits im Juli die veröffentlichten Geschäftszahlen für 2021 korrigiert werden mussten, hat der Vorstand diese nun erneut revidiert (vgl. ES 30/22). Ein wesentlicher Teil der Aufwendungen zur Kundengewinnung waren demnach nicht aktivierungsfähig. Dadurch erhöhten sich die Marketingausgaben und zogen das vorläufige Ebitda mit –4,2 Mio. € ins Minus. Bisher wurden 2,5 bis 5,0 Mio. € erwartet. Auch das Ergebnis für 2020 muss nachträglich auf 4,5 Mio. € nach unten korrigiert werden. Bislang wurden hier 6,6 Mio. € ausgewiesen.

Alstria Office zahlt Sonderdividende; (B):

Nach der Übernahme des Bürovermieters durch den kanadischen Vermögensverwalter Brookfield wurde beschlossen, den Verschuldungsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dieser beträgt aktuell 37,9 (30. Juni: 27,6) %. Dafür nimmt Alstria Fremdmittel in Form von unbesicherten oder besicherten Finanzierungsinstrumenten in Höhe von bis zu 850 Mio. € auf. Insgesamt sollen 1 Mrd. € in Form von Sonderdividenden, Aktienrückkäufen oder einer Mischung aus beiden an die Anteilseigner – also insbesondere Brookfield selbst – zurückfließen. In einer außerordentlichen HV wurde nun die Zahlung einer Sonderdividende von 750 Mio. € beschlossen.

mVise besser; (B):

Der IT-Dienstleister steigerte im 1. Halbjahr seinen Umsatz um 14 % auf 9,1 Mio. €. Das Ebitda legte mit 1,5 (0,2) Mio. € ebenfalls deutlich zu. Damit wurde das beste Halbjahresergebnis seit Börsennotierung 2006 erzielt. Das auf die Aktionäre entfallende Ergebnis schaffte mit 916 (–748) T€ sogar den Turnaround. In den Vorjahreszahlen sind zudem noch die Ergebnisse der früheren Tochter elastic.io enthalten. Diese wurde im September 2021 verkauft. Auf Jahressicht rechnet das Management mit einem Ebitda auf Vorjahresniveau (1,5 Mio. €).

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