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News von der Heimatbörse

Börsensplitter

Rational  rechnet mit mehr; (B+):

Die massiven Materialengpässe im 1. Halbjahr lassen langsam nach. Dadurch blickt der Großküchenausrüster zuversichtlicher auf das Gesamtjahr. Für 2022 wird ein Umsatzwachstum von 23 bis 28 % in Aussicht gestellt (2021: 779,7 Mio. €). Bislang wurde ein Plus von 10 bis 15 % anvisiert. Die Ebit-Marge soll sich zwischen 21,5 bis 22,5 (2021: 20,5) % einfinden. Sollte sich die Lage bei den Zulieferern wieder verschärfen, wird erlösseitig das obere Ende der ursprünglichen Spanne avisiert. Die Ebit-Marge soll sich dann auf dem Vorjahresniveau bzw. leicht darüber einfinden.

Veganz  Prognose bestätigt; (B+):

Die Konsumzurückhaltung der Kunden sowie die steigenden Kosten haben dem Anbieter von veganen Lebensmitteln im 1. Halbjahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit 11,5 (15,6) Mio. € setzte das Unternehmen weniger um. Beim Ebitda weitete Veganz den Verlust auf –5,8 (–3,0) Mio. € aus, und auch der Periodenfehlbetrag schwoll auf –6,8 (–4,0) Mio. € an. Den vor Kurzem angepassten Ausblick hat der Vorstand indes bekräftigt (vgl. ES 38/22).   

NanoRepro  schwächelt; (B–):

Die schwindende Nachfrage nach COVID-19-Tests hat dem Schnelldiagnostikhersteller im 1. Halbjahr zu schaffen gemacht. Der Umsatz brach auf 25,95 (119,97) Mio. € ein. Das Betriebsergebnis sackte von 34,7 Mio. € im Vergleichszeitraum auf 293,1 T€. Und auch nach Steuern musste das Unternehmen einen Rückgang auf 204,8 T€ hinnehmen, nach 25,9 Mio. € im Vorjahr. Angesichts des weiter nachlassenden Interesses an Coronatests wagt das Management vorerst keine Prognose für das Gesamtjahr.

Greiffenberger  setzt Wachstum fort; (B+):

Die Industrieholding setzte im 1. Halbjahr mit 36,6 Mio. € 35,3 % mehr um. Das Ebitda stieg auf 3,8 (2,1) Mio. € und der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sprang auf 1,62 Mio. € an. Im Vorjahr verbuchte das Unternehmen 703 T€. Für 2022 wird ein Umsatzanstieg im unteren zweistelligen %-Bereich (2021: 58,7 Mio. €) sowie ein Ebit zwischen 2,0 und 5,0 (2021: 2,1) Mio. € erwartet.

Pantaflix  Ergebnisse brechen ein; (B–):

Nachdem im Vorjahr der internationale Blockbuster „Army of Thieves“ das Medien- und Technologieunternehmen angeschoben hat, musste Pantaflix in den vergangenen 6 Monaten einen deutlichen Rückgang verzeichnen. Die Erlöse rutschten auf 8,8 (22,7)
Mio. € gen Süden. Abschreibungen aus der Fertigstellung von Eigen- und Koproduktionen drückten das Ebit mit –2,8 (–2,1) Mio. € tiefer in die Verlustzone. Unterm Strich stand ein Minus von –2,7 (–2,2) Mio. € in den Büchern. Für das Gesamtjahr stellt das Unternehmen einen Umsatz von mindestens 22 Mio. € in Aussicht (2021: 42,6 Mio. €). Das Ebit wird in der Bandbreite von –2,5 bis –4,5 (–1,9) Mio. € angepeilt.

DF Dt. Forfait  erfolgreiche 6 Monate; (B+):

Zwischen Januar und Juni steigerte der Spezialist für Außenhandelsfinanzierung die transaktionsbezogenen Erträge von 4,26 auf 5,28 Mio. €. Das Konzernergebnis kletterte dabei von 1,57 Mio. auf 1,99 Mio. €. Die Guidance für das Gesamtjahr 2022 hat das Management nochmals bekräftigt (vgl. ES 39/22).

Daldrup & Söhne  mit Halbjahreszahlen; (B):

In den ersten 6 Monaten erzielte der Bohrtechnik- und Geothermiespezialist eine Gesamtleistung von 17,7 (22,9) Mio. €. Dank des Verkaufs von Kraftwerkskomponenten kletterte das Ebit auf 1,2 (0,6) Mio. €. Der Halbjahresüberschuss trat mit 415 (427) T€ mehr oder weniger auf der Stelle. Die Jahresziele hat das Management nochmals bestätigt (vgl. ES 23/22).

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