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News von der Heimatbörse

Börsensplitter

Lufthansa auf Erholungskurs; (B):

Die Airline konnte ersten Berechnungen zufolge im 3. Quartal den Umsatz auf 10,1 (5,2) Mrd. € beinahe verdoppeln. Das bereinigte Ebit sprang aufgrund des Buchungsanstiegs auf 1,1 Mrd. € an, nach 251 Mio. € im Vergleichszeitraum. Angesichts der positiven Entwicklung blickt das Management nun zuversichtlicher auf das Gesamtjahr und avisiert ein bereinigtes Ebit von über 1 Mrd. € an (bisher: 0,5 Mrd. €). Endgültige Zahlen werden am 27. Oktober vorgelegt.

CropEnergies  weiterhin erfolgreich; (A–):

Der Biokraftstoffhersteller konnte im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2022/23 (per Ende Februar) von anhaltend hohen Ethanolpreisen profitieren und das 2. Quartal mit einem Rekordumsatz von 450 (249) Mio. € beenden. In den ersten 6 Monaten kletterten die Erlöse insgesamt auf 848,7 (463,2) Mio. €. Das Ebitda sprang dabei auf 200,9 (59,1) Mio. € an. Der Jahresüberschuss vervielfachte sich auf 135,8 (24,4) Mio. €. Für 2022/23 wird ein Umsatz von 1,47 bis 1,57 (1,08) Mrd. € erwartet. Das Ebitda soll sich zwischen 255 und 305 (169) Mio. € einfinden.

NanoFocus  etwas besser; (B–):

In den ersten 6 Monaten setzte der Hersteller industrieller 3D-Oberflächenmesstechnik mit 3,97 Mio. € 46 % mehr um. Beim Ebit konnte der Verlust auf –0,28 (–0,74) Mio. € eingedämmt werden. Unterm Strich sah der Konzern mit –0,45 (–0,87) Mio. € weiterhin rot. Aufgrund des hohen Auftragsbestands rechnet das Management auf Jahressicht mit einem positiven Ebit (2021: –963 T€). Die Erlöse sollen sich über 9,0 (6,6) Mio. € einfinden.

Heidelberg Pharma  dämmt Verlust ein; (B):

Zwischen Dezember und August profitierte das Biotech-Unternehmen von einem Kooperationsvertrag, wodurch der Umsatz auf 15,7 (1,1) Mio. € ansprang. Beim Betriebsergebnis konnte der Verlust auf –10,8 (–18,5) Mio. € eingegrenzt werden. Auch der Periodenfehlbetrag wurde auf –13,2 (–18,9) Mio. € eingedämmt. Für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 wird ein Umsatz in der Bandbreite von 18,5 bis 20,5 (bisher: 7,5–9,5) Mio. € angepeilt. Beim Ebit-Verlust werden –16,0 bis –20,0 (zuvor: –32,5 bis –36,5) Mio. € erwartet.

Nordex  steigert Aufträge im Q3; (A–):

Zwischen Juli und September verbuchte der Windanlagenbauer Aufträge für 389 (227) Anlagen. Zudem stieg der durchschnittliche Verkaufspreis je installierter Megawatt Leistung auf 0,90 (0,69) Mio. €. Zwar machten dem Konzern weiterhin die Schwankungen in den Lieferketten zu schaffen, es wurde jedoch eine deutliche Stabilisierung spürbar. Auf 9-Monatssicht zeigten sich die Orders mit 4.424 Windenergieanlagen indes leicht rückläufig. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 4.610. Den Q3-Bericht präsentiert Nordex am 14. November.

Gesco  hebt Ausblick an; (B+):

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Geschäftszahlen hat die Industriegruppe ihre Guidance für das Gesamtjahr nach oben geschraubt. Das Management geht nun von einem Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter zwischen 30,7 und 32,2 Mio. € aus (bisher: 28,0–30,5 Mio. €/Vj.: 26,9 Mio. €). Beim Umsatz wird weiterhin das obere Ende der Spanne von 565 bis 585 (488,1) Mio. € erwartet.

Hypoport  Immobilienfinanzierung belastet; (A–):

Nachdem das 1. Halbjahr für den Finanzdienstleister noch erfolgreich verlief, musste Hypoport im 3. Quartal eine deutlich schwächere Entwicklung hinnehmen. Das Transaktionsvolumen der Kreditplattform Eurospace verlor zwischen Juli und September 17,9 % auf 19,8 Mrd. €. Im Segment Privatkunden vermittelte der Baufinanzierer Dr. Klein im Sommerquartal nur noch 1,78 (2,31) Mrd. €. Die konkreten Q3-Zahlen werden am 14. November veröffentlicht.

Adidas  mit Aktienrückkauf; (B):

Der Sportartikelhersteller hat aus dem Verkauf der US-Marke Reebok 1,5 Mrd. € über einen Aktienrückkauf an seine Anteilseigner weitergereicht. Für insgesamt 2,1 Mrd. € ging die US-Tochter an Authentic Brands. Zusätzlich stellt Adidas die erfolgreiche Kooperation mit dem Rapper Kanye West auf den Prüfstand. Bisher war der Skandal-Rapper ein wichtiger Umsatzbringer für den Konzern. Nun soll Adidas ihm aber Gerüchten zufolge 1 Mrd. $ geboten haben, um die Zusammenarbeit zu beenden.

Porsche  liefert mehr aus; (A–):

Der Premium-Autohersteller hat im bisherigen Jahresverlauf etwas mehr Sportwagen verkauft. Von Januar bis September legten die Auslieferungen um 2 % auf 221.512 Fahrzeuge zu. In Europa und auf dem Heimatmarkt wurden die meisten Zuwächse verbucht. In China kam es zu einem Rückgang von 1 % auf 68.766 Fahrzeuge. Dort hatte es in der Vergangenheit immer wieder starke Einschränkungen infolge der Pandemie gegeben. China ist nach wie vor der wichtigste Einzelmarkt der VW-Tochter.

SNP Schneider-Neureither steigert Aufträge; (B):

Das IT-Unternehmen sammelte im 3. Quartal insgesamt 7 Großaufträge mit einem Volumen von jeweils mindestens 1 Mio. € ein. Im Vorquartal fuhr der Konzern insgesamt 4 Orders ein. Den 9-Monatsbericht stellt SNP am 27. Oktober vor. Für Aufsehen sorgte zuletzt auch, dass der Verwaltungsrat den Antrag des Großaktionärs Wolfgang Marguerre (15 %) auf Einberufung einer ao HV abgelehnt hat. Konkret wurde beantragt, 3 Mitglieder des Prüfungsausschusses aus dem Verwaltungsrat abzuberufen. Der Antrag wurde als rechtlich unzulässig abgewiesen.

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