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News von der Heimatbörse

Börsensplitter

MBB  hebt Ausblick an; (B+):

Eine besonders positive Entwicklung im 3. Quartal stimmt das Management der Beteiligungsholding optimistischer für das Gesamtjahr. In den ersten 9 Monaten legten die Erlöse auf 638,8 (501,6) Mio. € zu. Das Ebitda fuhr auf 70,6 (58,6) Mio. € vor und das Konzernergebnis nach beherrschenden Anteilen kletterte auf 12,7 (10,2) Mio. €. Für 2022 avisiert der Vorstand nun einen Umsatz von mehr als 800 (zuvor: 740) Mio. €. Bei der Ebitda-Marge werden weiterhin mindestens 10 (2021: 6,9) % in Aussicht gestellt.

NFON Investitionen belasten; (B+):

Im ersten Dreivierteljahr zogen die wiederkehrenden Umsätze des Spezialisten für Kommunikationslösungen auf 55,0 (50,6) Mio. € an. Investitionen drückten das Ebitda hingegen auf –4,7 (2,0) Mio. €.
Unterm Strich weitete das Unternehmen den Verlust auf –12,5 (–4,3) Mio. € aus. Auf Jahressicht wird ein Plus der wiederkehrenden Erlöse von 8–9 (zuvor: 10–12) % erwartet.

All for One Umsatzseitig besser; (B+):

Übernahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 30.09.) haben dem IT-Dienstleister ersten Berechnungen zufolge einen Umsatzanstieg von 21 %
auf 452,7 Mio. € beschert. Die damit verbundenen Kosten sorgten jedoch für einen Ebit-Rückgang von 15 % auf 17,6 Mio. €. Auch das Periodenergebnis verlor auf 11,0 (13,5) Mio. €. Für das Geschäftsjahr 2022/23 werden Erlöse zwischen 470 und 500 Mio. € sowie ein Ebit vor M&A-Aktivitäten zwischen 27,5 und 30,5 (27,3) Mio. € erwartet. Der Geschäftsbericht wird am 14. Dezember veröffentlicht.

Veganz Prognose bestätigt; (B+):

Die anhaltende Konjunkturschwäche hat dem Anbieter veganer Lebensmittel in den vergangenen 3 Quartalen die Bilanz verhagelt. Die Erlöse verloren auf 18,7 (24,5) Mio. € während das bereinigte Ebitda mit –9,0 (–4,6) Mio. € tiefer in die roten Zahlen rutschte. Auch den Periodenfehlbetrag weitete das Unternehmen auf –10,2 (–6,3) Mio. € aus. An den zuletzt angepassten Jahreszielen hält das Management indes weiterhin fest (vgl. ES 38/22).

Aumann schafft den Turnaround; (B+):

Dank einer hohen Nachfrage im Bereich E-Mobility setzte der Hersteller von Automatisierungslösungen mit 150,4 (114,1) Mio. € mehr um. Beim Ebitda schaffte der Konzern mit 5,52 (–2,02) Mio. € sogar wieder den Sprung in die schwarzen Zahlen. Unterm Strich blieben 823 T€ hängen nach –4,3 Mio. € im Vorjahr. An den ausgegebenen Jahreszielen hält der Konzern angesichts des hohen Auftragsbestands von 243,4
Mio. € fest (vgl. ES 34/22).

InTiCa hält an Zielen fest; (B+):

Nach einem schwachen 1. Halbjahr nahmen die Geschäfte des Automobilzulieferers zuletzt wieder Fahrt auf. Dennoch verbuchte der Konzern einen Umsatzrückgang von 5,8 % auf 71,16 Mio. €. Das Ebit verlor auf 2,11 (2,91) Mio. € und das Periodenergebnis fiel mit 1,19 (1,87) Mio. € ebenfalls schwächer aus. Die Jahresziele hat der Vorstand dennoch bestätigt (vgl. ES 21/22).

Bike24 schwächelt; (B):

Zwar steigerte der Online-Fahrradhändler vom 1. bis 3. Quartal die Erlöse um 5 % auf 201,4 Mio. €. Verstärkt gewährte Preisnachlässe drückten das bereinigte Ebitda hingegen mit 11,5 Mio. € um 56 % gen Süden. Auch das Periodenergebnis hat sich mit 2,5 (4,2) Mio. € beinahe halbiert. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde dennoch bestätigt (vgl. ES 30/22).

Hawesko Holding  spürt Normalisierung; (B+):

Nachdem die Weinhandelsguppe im Vorjahr von einem pandemiebedingt hohen Heimkonsum und einer damit verbundenen hohen Nachfrage profitierte, blieb der Umsatz in den ersten 9 Monaten erwartungsgemäß mit 460,3 Mio. € 2,1 % hinter dem Vergleichswert zurück. Zwar holte das Geschäft im 3. Quartal auf, dennoch sank das Ebit insgesamt auf 22,5 (38,2) Mio. €. Der Konzernüberschuss setzte ebenfalls von 23,89 auf 16,99 Mio. € zurück. Bei den Jahreszielen sieht sich die Gruppe auf Kurs (vgl. ES 17/22).

MorphoSys  weitet Verlust aus; (B):

Zwischen Januar und September steigerte das Biotechunternehmen den Umsatz auf 196,7 (126,7) Mio. €. Den operativen Verlust dämmte der Konzern auf –152,3 (–183,3) Mio. € ein. Im Vorjahr hatten die Übernahme des US-Krebsspezialisten Constellation sowie hohe Kosten für die Markteinführung des Krebsmittels Monjuvi hohe Kosten verursacht. Neubewertungen drückten das Konzernergebnis mit –480,5 (–133,5) Mio. € jedoch deutlich tiefer in die roten Zahlen. An der zuletzt angepassten Umsatz-Prognose für Monjuvi hält das Management weiter fest (vgl. ES 43/22).

Suse  erste Ergebnisse; (B):

Nach bisher untestierten Zahlen legte der um Sonderbuchungen aus Zukäufen bereinigte Umsatz im Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende Oktober) um 14 % auf 657,8 Mio. $ zu. Die um Sondereffekte bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll dabei zwischen 36 und 37 (37) % gelandet sein. Für das laufende Jahr 2022/23 wird ein wechselkursbereinigtes Erlöseplus von 11 bis 13 % angepeilt. Den endgültigen Geschäftsbericht legt der Linux-Spezialist am 19. Januar vor.

Gerry Weber  Erholung hält an; (C):

Die Optimierungsmaßnahmen und die Erholung des stationären Handels haben dem angeschlagenen Modekonzern von Januar bis September zu einem Umsatzanstieg auf 247,4 (190,0) Mio. € verholfen. Beim Ebit drehte der Konzern mit 8,8 (–6,0) Mio. € sogar wieder in die schwarzen Zahlen. Unterm Strich konnte der Verlust auf –10,2 (–24,3) Mio. € eingedämmt werden. Die im Juli angepassten Ziele hat der Vorstand bekräftigt (vgl. ES 28/22).

Paion  schafft Turnaround; (B):

Dank einer anhaltend hohen Nachfrage blickt der Vorstand optimistischer auf das Gesamtjahr. Von Januar bis September hat sich der Umsatz mit 25,6 (5,5) Mio. € mehr als vervierfacht. Das Ebit schaffte dabei mit 4,64 (–14,45) Mio. € den Sprung in die schwarzen Zahlen. Beim Periodenergebnis fuhr das Specialty-Pharma-Unternehmen ebenfalls mit 2,67 (–16,58) Mio. € in die Gewinnzone. Für das Gesamtjahr avisiert das Management nun ein Ebitda zwischen –1,5 bis +0,5 (zuvor: –9,0 bis –2,5) Mio. €.

Compleo Charging Solu­tions  erlöst mehr; (B+):

In den vergangenen 9 Monaten legte der Umsatz auf 80,3 (37,6) Mio. € deutlich zu. Hohe Kosten sorgten jedoch für einen Ebit-Verlust von –36,3 (–12,4) Mio. €. Und auch beim Periodenergebnis weitete sich das Minus auf –33,7 (–17,4) Mio. € aus. Die Jahresziele hat der Konzern indes bestätigt (vgl. ES 38/22). Der seit dem 1. November neu amtierende Vorstand um Jörg Lohr hat zudem sein Konzept zur Neuausrichtung vorgestellt. Der Hersteller von Ladestationen für Elektroautos will sein Angebot von 15 Produktfamilien mit über 500 Varianten auf 5 Kernprodukte verschlanken. Die Produktion in Deutschland soll zentralisiert und die Organisation gestrafft werden. Außerdem will das Management das Geschäft in Europa weiter ausbauen und bis Mitte 2024 mit Partnern auch in Nordamerika präsent sein.

PharmaSGP erhöht Ziele; (B):

Zwischen Januar und September fuhr das Pharmaunternehmen ersten Berechnungen zufolge mit einem Plus von 38,5 % einen Umsatzrekord von 63,9 Mio. € ein. Auch beim bereinigten Ebitda wurde mit 20,4 (13,2) Mio. € eine neue Bestmarke aufgestellt. Auf Jahressicht wird nun ein Umsatz zwischen 82 und 86 (zuvor: 78–82/Vj.: 65,3) Mio. € anvisiert. Beim bereinigten Ebitda werden 24,6 bis 28,4 (bisher: 23,4–27,1/Vj.: 19,4) Mio. € erwartet. Die testierten Zahlen präsentiert der Konzern am 30. November.

Varta  gibt neue Prognose aus; (B+):

Die vorläufigen Ergebnisse für die ersten 9 Monate hat der Batteriehersteller bestätigt (vgl. ES 43/22). Nachdem die Prognose für das laufende Jahr aufgrund der steigenden Energiekosten und der hohen Rohstoffpreise zurückgezogen wurde, traut sich der Konzern nun wieder einen Ausblick zu. Beim Umsatz werden für 2022 nun 805 bis 820 (Vj.: 902,9) Mio. € in Aussicht gestellt. Beim bereinigten Ebitda wird mit einem Einbruch auf 55 bis 60 (Vj.: 282,9) Mio. € gerechnet. Für 2023 werden dann Erlöse von 850 bis 880 Mio. € und ein bereinigtes Ebitda von 90 bis 110 Mio. € erwartet. Zudem legt Varta den Bau einer Fabrik für Lithium-Ionen-Akkus für E-Autos auf Eis. Erst nach verbindlichen Kundenzusagen soll dieser wieder aufgenommen werden.

Leoni  weitet Verlust aus; (B–):

Der kriselnde Autozulieferer hat in den ersten 9 Monaten mit 2,84 Mrd. € 5 % weniger umgesetzt. Das Ebit sackte mit –27 (2) Mio. € deutlich in die Verlustzone. Unter dem Strich wurde der Verlust auf –88 (–8) Mio. € ausgeweitet. Vor allem die hohen Rohstoffkosten haben dem Untenehmen schwer zu schaffen gemacht. Nachdem sich das Management zunächst keine Prognose zutraute, wird nun auf Jahressicht mit einem Umsatzrückgang auf 3,8 (5,1) Mrd. € gerechnet. Das Ebit vor Sondereffekten soll sich im hohen negativen zweistelligen Mio.-€-Bereich einfinden (2021: 172 Mio. €).

Stabilus  mit Rekordumsatz; (A–):

Gute Geschäfte lieferten dem Auto- und Industriezulieferer im Geschäftsjahr 2021/22 (per 30.09.) bessere Ergebnisse. Ersten Berechnungen zufolge knackte der Konzern mit Erlösen in Höhe von 1,1 Mrd. (937,7 Mio.) € die Milliardenmarke. Die bereinigte Ebit-Marge hielt sich mit 14,0 (14,4) % weiterhin auf hohem Niveau. Unterm Strich erwirtschaftete Stabilus einen Gewinn von 104,3 (73,8) Mio. €. Der finale Geschäftsbericht ist für den 9. Dezember angekündigt. Im laufenden Geschäftsjahr 2022/23 soll der Umsatz trotz der zunehmend eingetrübten Konjunkturperspektiven zwischen 1,1 und 1,2
Mrd. € liegen. Die bereinigte Ebit-Marge wird zwischen 13 und 14 % anvisiert.

Hypoport  setzt auf Sparmaßnahmen; (A–):

Nach einem erfolgreichen 1. Halbjahr schwächte sich das Geschäft des Finanzdienstleisters im 3. Quartal spürbar ab. Auf 9-Monatssicht legte der Umsatz dennoch um 13 % auf 367,5 Mio. € zu, und das Ebitda hielt sich mit 55,1 Mio. € auf Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis hingegen verlor leicht auf 24,1 (25,4) Mio. €. Aufgrund der angespannten Situation verzichtet der Vorstand weiterhin auf eine Prognose.

Softing  mit Rekordauftragseingang; (B+):

Das erste Dreivierteljahr konnte das Softwareunternehmen mit einer neuen Bestmarke beim Auftragseingang von 128,3 (74,6) Mio. € beenden. Der Umsatz legte auf 69,96 (60,26) Mio. € zu. Hohe Kosten und Wertberichtigungen auf eine Beteiligung drückten das Ebit hingegen mit –1,46 Mio. (–292 T) € tiefer in die Verlustzone. Auch unterm Strich weitete der Konzern mit –1,57 Mio. € den Verlust deutlich aus. Im Vorjahr stand ein Gewinn von 185 T€ in den Büchern.

Hermle  trotzt Lieferkettenproblemen; (B+):

In den ersten 9 Monaten ist es dem Werkzeugmaschinen- und Automatisierungsspezialisten gelungen, die Materialengpässe abzufangen. Zum 30. September wies der Konzern einen hohen Auftragsbestand von 211,5 (128,4) Mio. € aus. Die Erlöse zogen um 39,9 % auf 316,7 Mio. € an. Das Ergebnis soll sich proportional zum Umsatz entwickelt haben. Auf Jahressicht rechnet der Vorstand mit einem Umsatzplus von 20 % (zuvor: 10 %/2021: 376,0 Mio. €). Das Ergebnis soll sich jedoch unterproportional im Vergleich dazu entwickeln (2021: 74,6 Mio. €).

SMT Scharf  setzt Wachstum fort; (B+):

Unter anderem dank einer besonders guten Entwicklung im Neuanlagengeschäft steigerte der Spezialist für Transportlösungen für den Bergbau unter Tage sowie für Tunnelbaustellen den Umsatz in den ersten 3 Quartalen auf 59,58 (53,89) Mio. €. Das Ebit fuhr auf 10,33 (8,05) Mio. € vor. Unterm Strich stand ein Gewinn von 12,54 (8,56) Mio. € in der Bilanz. Die zuletzt angehobenen Jahresziele hat das Management bestätigt (vgl. ES 42/22).

H&R  mit 9-Monatszahlen; (B+):

Eine geringere Nachfrage im 3. Quartal sowie die anhaltenden logistischen Herausforderungen haben dem Spezialchemiekonzern von Januar bis September zu schaffen gemacht. Zwar setzte das Unternehmen mit 1,22 Mrd. (878,2 Mio.) € mehr um. Das Ebit ging hingegen auf 63,4 (73,2) Mio. € zurück. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sank auf 40,1 (47,0) Mio. €. Für 2022 avisiert das Management ein Ebitda von 120,0 (2021: 132,5) Mio. €.

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