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News von der Heimatbörse

Börsensplitter

TAG Immobilien streicht Dividende; (B+):

Aufgrund der wachsenden Inflation sowie der steigenden Zinsen hat sich das Management des Immobilienkonzerns zur Stärkung der Rücklagen dazu entschlossen, für 2022 keine Dividende auszuschütten (2021: 0,93 €). Für 2023 rechnet der Konzern mit einem Rückgang des FFO I (Funds from Operations) auf 170 bis 174 (2021: 182) Mio. €. Die Ziele für das laufende Jahr wurden indes bekräftigt (vgl. ES 22/22). In den ersten 9 Monaten legte die Netto-Ist-Miete auf 254,1 (249,3) Mio. € zu. Das FFO I verbesserte sich auf 145,3 (137,5) Mio €. Das Konzernergebnis zeigte sich mit 334,9 (362,4) Mio. € hingegen rückläufig.

Gigaset  weitet Verlust aus; (B–):

Zwischen Januar und September setzte das Kommunikationstechnologie-Unternehmen mit 159,7 (153,9) Mio. € mehr um. Das Ebit sackte hingegen auf –4,3 (0,2) Mio. € ab. Unterm Strich rutschte der Konzern mit –4,5 (–1,2) Mio. € noch tiefer in die roten Zahlen. Bisher ging das Management für 2022 von einem leichten Anstieg bei Umsatz und Ebitda aus. Aufgrund einer verbesserten Materialverfügbarkeit im 4. Quartal wird bei den Erlösen nun eine Spanne von 235 bis 250 (Vj.: 217,1) Mio. € anvisiert. Das Ebitda soll sich zwischen 6 und 15 (16,5) Mio. € einfinden.

Corestate Capital verschiebt ao HV; (B–):

Der Vorstand des Immobilienunternehmens hat entschieden, den Restrukturierungsvorschlag einer Gruppe von Anleihengläubigern zu unterstützen, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Nun soll ein konkreter Vorschlag weiter ausgearbeitet und dann den Aktionären zur Abstimmung vorgelegt werden. Daher wurde die für den 28. November angesetzte Abstimmung auf den 20. Dezember verlegt.   

Francotyp-Postalia  setzt Wachstum fort; (B+):

Der Produzent von Frankier- und Kuvertiermaschinen konnte in den ersten 9 Monaten seinen Umsatz mit 26,8 % auf 188,7 Mio. € weiter steigern. Das Ebitda zog um 41,4 % auf 22,4 Mio. € an. Unterm Strich blieben 6,1 (2,1) Mio. € hängen. Angesichts der guten Entwicklung erwartet das Management, das obere Ende der ausgegebenen Spanne sowohl beim Umsatz (229–237/Vj.: 203,7 Mio. €) als auch beim Ebitda (24–28/Vj.: 18,5 Mio. €) zu erreichen.

Cyan dämmt Verlust ein; (B+):

In den ersten 9 Monaten schraubte der Anbieter intelligenter IT-Sicherheitslösungen und Telekomservices die Erlöse auf 6,1 (5,9) Mio. € hoch. Beim Ebit konnte das Minus auf –9,3 (–14,8) Mio. € reduziert werden. Auch unterm Strich baute der Konzern das Minus auf –5,1 (–11,8) Mio. € ab. Auf eine konkrete Prognose verzichtet das Management weiter.

MPH Health Care  sieht rot; (B):

Von Januar bis September sackte das NAV (Net Asset Value) der Beteiligungsgesellschaft auf 36,51 (52,49) € ab. Das Ebit rutschte mit –36,5 (23,9) Mio. € in die Verlustzone. Auch beim Periodenergebnis krachte das Unternehmen mit –35,99 (23,49) Mio. € deutlich ins Minus. Im Vorjahr hatte vor allem das Geschäft mit COVID-Schnelltests die Ergebnisse angeschoben.

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