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Novo Nordisk

30. Oktober 2020

Ein gutes Geschäft mit Diabetes-Mittel und dem neuartige GLP-1-Medikament hat das Ergebnis von Novo Nordisk nochmals deutlich angekurbelt. Die Erlöse legten in den ersten 9 Monaten währungsbereinigt um gut 7 % auf 94,8 Mrd. DKK zu. Den Gewinn unter dem Strich konnte der Insulinhersteller derweil um 9 % auf rd. 32,8 Mrd. DKK verbessern. „Wir sind trotz der negativen Effekte durch Covid-19 sehr zufrieden mit unserer Entwicklung in den ersten neun Monaten“, so Konzernchef Lars Fruergaard Jørgensen. Details zum weiteren Jahresverlauf gab der Konzern indes vorerst nicht aus.

Die neuartigen GLP-1-Medikamente ahmen für ihre blutzuckernsenkende Wirkung ein gleichnamiges Darmhormon nach, zudem können sie eine günstige Wirkung auf das Körpergewicht haben. Zu dieser Kategorie gehört Novo Nordisks Medikament Ozempic, das sich, obwohl erst wenige Jahre auf dem Markt bereits zur umsatzstärksten Arznei des Konzerns entwickelt hat. Seit Jahresbeginn hat die Firma mit dem Mittel rund 15 Mrd. DKK umgesetzt - und damit mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr. Das erst im Frühjahr in der Europäischen Union zugelassene Medikament Rybelsus spielte Novo Nordisk 2020 bisher Umsätze von gut 1 Mrd. DKK ein. 

Der Insulin-Hersteller hatte bereits Anfang Oktober seine Jahresprognosen zum wiederholten Mal angehoben, da die Geschäfte des Konzerns nach einem von der Corona-Pandemie belasteten zweiten Quartal zwischen Juli und September wieder an Fahrt aufgenommen hatten. 

Langfristig lässt man Novo Nordisk einfach weiterlaufen; (B+). 

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