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OMV vor Umbau

Wien – Der österreichische Öl- und Gaskonzern steht nach den Worten seines neuen Vorstandsvorsitzenden Alfred Stern vor einem großen Wandel. Die künftige Ausrichtung werde Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz berücksichtigen. „In einer nachhaltigen Zukunft ist es nicht vorstellbar, dass wir natürliche Ressourcen abbauen, verwenden und wegwerfen“, so der Manager. Der Konzern baue z.B. seine Raffinerie in Wien-Schwechat bis 2023 für 200 Mio. € so um, dass zu einem Teil auch Pflanzenöle verarbeitet werden könnten. Ursprüngliche Ziele wie die Steigerung der Ölförderung waren schon unter Sterns Vorgänger Rainer Seele zu den Akten gelegt worden. Die Details der neuen Strategie sollen laut Stern im 1. Quartal 2022 vorgelegt werden, nachdem auch der Aufsichtsrat sie gebilligt habe. OMV hatte zuletzt noch ein Rekordergebnis für das 1. Halbjahr 2021 präsentiert. Dank der Konsolidierung der Chemie-Tochter Borealis legte allein der Umsatz um 73 % auf 13,7 Mrd. € zu.

OMV bleibt angesichts des Aufholpotenzials auf der Watchlist; (B+). 

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