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Powercell Sweden Licht und Schatten

Stockholm – Zwar erzielte der schwedische Wasserstoff- und Batterienkonzern im jüngst abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 einen Rekordumsatz. Unter dem Strich drückten u.a. höhere Kosten das Ergebnis allerdings deutlich in die roten Zahlen. Insgesamt lagen die Umsatzerlöse bei 103,53 (66,85) Mio. SEK. Das lag jedoch vorrangig an der Kooperation mit Bosch. Nach Steuern rutschten die Schweden mit –116,62 Mio. SEK tief in die roten Zahlen. Im Vorjahr hatte hier noch, u.a. bedingt durch Sondereinflüsse, ein Gewinn von 438,01 Mio. SEK in der Bilanz gestanden. Einen konkreten Ausblick auf das lfd. Jahr traut sich das Unternehmen derweil vorerst nicht zu. PowerCell hat sich zwar 2020 breiter aufgestellt und versucht auch auf dem wichtigen chinesischen Markt Fuß zu fassen, allerdings fehlt hier bislang der „entscheidende Funke“.

Derzeit steht die Waserstoff-Branche unter Druck. Das macht sich auch bei Powercell Sweden zu spüren. Dennoch bleibt der Titel auch aufgrund seiner neuen Ausrichtung eine langfristige Halteposition; (B+).   

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