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Rovio gerät ins Käufervisier

Der in Israel ansässige Handyspiele-Entwickler Playtika will den „Angry Birds“-Macher Rovio übernehmen. Der Anbieter von Videospielen bietet nach ersten Angaben 9,05 € je Aktie oder insgesamt 683 Mio. €. Damit liegt Playtika knapp 40 Mio. € über einer bislang unbekannt abgegebenen Offerte für Rovio aus dem vergangenen Jahr. Playtika steht hinter Games wie „World Series of Poker“ und Apps etwa für Solitaire. Die finnische Rovio ist indes bis heute massiv von „Angry Birds“ abhängig, obwohl die Firma etwa durch den Zukauf von Turkish Ruby Games 2021 versucht hat, sich breiter aufzustellen. Weil das Geschäft wegen der trüben Konjunktur schwächelt, befindet sich die Gamingbranche in einem Konsolidierungsprozess. So will Microsoft etwa den „Call of Duty“-Macher Activision Blizzard für 69 Mrd. $ schlucken. Sony verleibte sich für 3,6 Mrd. $ erst kürzlich den ursprünglichen „Halo“-Entwickler Bungie ein.

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