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Russland-Geschäft belastet BASF

Der Rückzug der Tochter Wintershall Dea in Russland brockte BASF in 2022 erwartungsgemäß einen Verlust ein. Wie der Chemieriese nach vorläufigen Berechnungen meldete, konnte trotz eines Umsatzzuwachses um 11 % auf 87,33
Mrd. € nur ein Ebit vor Sondereinflüssen von 6,88 (7,77) Mrd. € realisiert werden. Nach Steuern bescherten Wertberichtigungen auf die Tochter in Höhe von rd. 7,3 Mrd. € einen Fehlbetrag von –1,38 Mrd. €. Im Vorjahr wurde noch ein hoher Gewinn von 5,52 Mrd. € eingefahren. Den endgültigen Geschäftsbericht plant der DAX-Konzern am 24. Februar vorzulegen. Ungeachtet der Schwierigkeiten bei Wintershall Dea strebt BASF unverändert einen Börsengang für die Tochter an. „BASF steht zu ihrem strategischen Ziel, ihre Anteile an der Wintershall Dea AG zu veräußern“. Konkretere Angaben wurden jedoch nicht gemacht. Nach den milliardenschweren Abschreibungen dürfte BASF nun das Schlimmste überstanden haben.

Auf lange Sicht dürfte MD-Wert BASF wieder durchstarten; (A–). 

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