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Ryanair Corona-Turbulenzen

Dublin – Die Coronakrise hat Europas größten Billigflieger im abgelaufenen Geschäftsjahr nach ersten Zahlen nicht ganz so massiv belastet wie zunächst erwartet. Die Fluggesellschaft rechnet für die zwölf Monate bis Ende März jetzt mit einem Verlust von –800 bis –850 Mio. €. Bisher war das Management von einem Minus von bis zu –950 Mio. € ausgegangen. Eine sinnvolle Prognose für das neue Geschäftsjahr bis Ende März 2022 ist aus Sicht der Konzernführung derzeit indes nicht möglich. Das Management gehe von einem Ergebnis nahe der Gewinnschwelle aus. Wegen des langsamen Impf-Fortschritts in der Europäischen Union werde sich das Geschäft frühestens im Hochsommer erholen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Zahl der Ryanair-Passagiere wegen der Pandemie und der deshalb verhängten internationalen Reisebeschränkungen von 149 auf 27,5 Mio. eingebrochen. Detaillierte Zahlen will die Airline am 17. Mai präsentieren.

Auch wenn sich Ryanair zumindest kursseitig mit aller Macht gegen die Coronaauswirkungen stemmt, fliegt man hier vorerst nicht mit; (B). 

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