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Sartorius gefragter denn je

Zusätzlich zu der „sehr positiven“ allgemeinen Geschäftsentwicklung hat der Laborausstatter im 1. Quartal eine starke Nachfrage nach Technologien zur Entwicklung und Produktion von Impfstoffen sowie für Coronatests verzeichnet.

 

Um sage und schreibe 81 % auf 1,14 Mrd. € sprang der Auftragseingang in den ersten 3 Monaten an. Mit 791 Mio. € setzte Sartorius außerdem 55 % mehr um. Angeführt von der Region Asien/Pazifik verzeichnete das Unternehmen in sämtlichen Absatzregionen einen prozentual zweistelligen Zuwachs. Überproportional dazu kletterte das Ebitda um 91 % auf 263,5 Mio. €. Hierzu hatten neben der starken Nachfragebelebung auch geringere Kosten beigetragen.

Die Pandemie beschert beiden Konzernsparten gute Geschäfte. In der Sparte Bioprocess Solutions, die Technologien für die Herstellung von Biopharmazeutika anbietet, geht ein Teil des hohen Auftragseingangs auch auf das veränderte Bestellverhalten einiger Kunden zurück. In der aktuellen Situation werden Aufträge weiter im Voraus als sonst üblich platziert. Aber auch die Laborsparte, die in den vergangenen Quartalen zunächst zeitweise noch hinterherhinkte, holte kräftig auf und wuchs ähnlich stark wie der größere Biotechbereich. Hier zahlte sich vor allem die hohe Nachfrage nach Komponenten für Coronatests aus. Der Konzern hatte wegen der starken Nachfrage bereits angekündigt, seine Kapazitäten auszubauen (vgl. ES 5/21). Dafür werden im laufenden Geschäftsjahr auch die Investitionen kräftig aufgestockt. Für 2021 kalkuliert Sartorius bisher mit einem Umsatzplus von 35 % sowie einer Ebitda-Marge von rund 32 %.

Sartorius Vz. gehört mit seinem Produktsortiment auch in Zukunft zu den aussichtsreichsten MDAX-Werten; (B+).

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