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Short News

kurz notiert

  • Drei Jahre nach dem Verbot der Fusion zwischen Thyssenkrupp und Tata Steel hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Entscheidung der EU-Kommission bestätigt und damit die Klage von Thyssenkrupp abgewiesen. Zwar wollte der Konzern den Beschluss für nichtig erklären, hatte aber die Pläne bereits 2019 aufgegeben, da der Widerstand aus Brüssel zu groß war.
     
  • Aurubis prüft mögliche Alternativen zum Einsatz von Gas in der Produktion, sieht sich jedoch mit erheblichen Hindernissen konfrontiert. Zwar könnte ein Teil der Produktion auf Strom oder Öl umgestellt werden. Angesichts der Lieferkettenprobleme dürfte ein Wechsel jedoch mehrere Monate bis hin zu einem Jahr dauern.
     
  • Der Energiekonzern EnBW bezieht ab 2026 jährlich 1,5 Mio. Tonnen Flüssiggas (LNG) aus den USA. Mit Venture Global LNG wurde ein entsprechender Vertrag unterzeichnet. Dieser hat eine Laufzeit von 20 Jahren.
     
  • Für bis zu 250 Mio. € will Siemens Healthineers Aktien zurückkaufen. Damit sollen bis zu 9 Mio. Papiere zwischen dem 29. Juni 2022 und dem 20. Januar 2023 erworben werden.
     
  • Der Energiekonzern Siemens Energy gründet mit dem Industriegaseunternehmen Air Liquide ein Gemeinschaftsunternehmen. In diesem sollen Elektrolyseure (spaltet Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff) für erneuerbaren Wasserstoff in Serie gefertigt werden. Die Produktion soll in der 2. Jahreshälfte 2023 beginnen. Siemens Energy übernimmt 74,9 % der Anteile an dem Joint Venture.
     
  • 29,7 % der Encavis-Aktionäre haben sich für den Bezug neuer Aktien anstelle einer Bardividende entschieden. Damit werden insgesamt 560.894 neue Papiere emittiert.
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