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Short News – Ausgabe 6/26

Kurz Notiert

Die Thyssenkrupp-Tochter TKMS hat eine Partnerschaft mit Seaspan Shipyards in Kanada gemeldet. Damit will der Konzern seine Position im Rennen um einen milliardenschweren U-Boot-Auftrag des Landes stärken. TKMS ist eines von zwei Unternehmen, die für die Lieferung von bis zu 12 U-Booten in der engeren Wahl stehen. Analysten zufolge liegt der Wert der Order bei über 10 Mrd. €. 

M1 Kliniken hat den Verkauf der Haemato Pharm GmbH durch die Mehrheitsbeteiligung Haemato, an welcher der Klinikbetreiber 85 % hält, an die Phoenix Group abgeschlossen.  Der Verkauf wurde rückwirkend zum 31. Januar 2026 wirksam. 

Der Spezialist für Oberflächentechnologien Surteco stellt Geschäftsbereiche auf den Prüfstand. Der Vorstand will strategische Optionen für die Segmente „Profiles“ sowie „Edgebands“ unter die Lupe nehmen. Gespräche mit möglichen Interessenten würden derzeit jedoch noch nicht geführt, hieß es weiter.

Die Niederländischen Streitkräften haben Rheinmetall mit der Fertigung von Handgranaten beauftragt. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren, mit optionaler Verlängerung um weitere zwei Jahre. Der Auftragswert liegt im zweistelligen Mio.-€-Bereich. 

Die DEAG hat ihren Anteil an der Wizard Live GmbH („Wizard“) von 75,1 % auf 100 % aufgestockt. Übernommen wurden die restlichen Anteile von Unternehmensgründer Ossy Hoppe und Geschäftsführer Oliver Hoppe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, er setzt sich aber aus einer Barkomponente sowie Aktien aus einer Sachkapitalerhöhung zusammen. Im Zuge dieser Transaktion werden die beiden Aktionäre der DEAG.

Mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH will Nucera die Entwicklung der Märkte für grünen Wasserstoff und Power-to-X in Indien vorantreiben. Im Rahmen der Partnerschaft sollen Chancen entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette in Indien erschlossen werden. 

Das Immobilienunternehmen Aroundtown hat unbefristete Schuldverschreibungen über 750 Mio. € begeben. Diese sind mit einem Kupon von 5,125 % versehen. Mit den Einnahmen sollen ausstehende unbefristete Anleihen refinanziert werden.  

Bei dem kriselnden Agrarkonzern BayWa wollen die negativen Nachrichten nicht enden – nun haben drei weitere Aufsichtsratsmitglieder ihren Ruckzug aus dem Gremium angekündigt. Sie alle waren bis 2028 gewählt. Ab 2028 sollen die Mitglieder des Aufsichtsrats gestaffelt gewählt werden, sodass jedes Jahr zwei Posten neu besetzt werden. Zudem müssen alle Geschäfte über 50 Mio. € vom AR gebilligt werden, bisher lag die Schwelle bei 200 Mio. €. Aufgrund der Marktentwicklungen im Markt mit Erneuerbaren Energien befürchtet der Konzern zudem Probleme bei der Energietochter Baywa r.e., die zu einer möglichen Anpassung des Sanierungsplans führen könnten. Entscheidungen seien zwar noch nicht gefallen, allerdings könnte sich die Veröffentlichung des Geschäftsberichts bis zum 30. April dadurch verschieben. 

Für einen Windpark des Projektentwicklers OX2 liefert Nordex 27 Windturbinen nach Schweden. Mit der Installation der Turbinen soll ab 2027 begonnen werden. 

Das Biotechunternehmen Heidelberg Pharma hat von seinem Partner Takeda eine Meilensteinzahlung erhalten. Diese basiert auf dem Erreichen eines klinischen Entwicklungsmeilensteins für den ADC-Kandidaten von Takeda, der die von Heidelberg Pharma lizenzierte Antikörper-Wirkstoff-Konjungat-Technologie nutzt. Konkrete finanzielle Detials wurden jedoch nicht genannt. 

Im Rahmen der Umsetzung des Strategieprogramms NFON Next 2027 hat der Spezialist für Kommunikationslösungen das Modulare Lizenzmodell und Partnerprogramm NEXUS gelauncht. 

Der Medizintechnikkonzern Geratherm Medical wechselt das Börsensegment. In Zukunft werden die Aktien im Open Market-Basic Board der Börse Frankfurt gehandelt. Zum 27. April 2026 endet damit die Notierung im Scale-Segment.