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Siemens Energy mit Power

Nachdem für den Vorjahreszeitraum auf Proforma-Basis ein Verlust von –195 Mio. € ausgewiesen wurde, erwirtschaftete der Börsenneuling nun einen Gewinn von 99 Mio. €. Das um Sondereffekte bereinigte Ebita zog um 5,6 % auf 366 Mio. € an und hat damit die Markterwartungen deutlich übertroffen. Der Umsatzanstieg um 2,6 % auf 6,5 Mrd. € ist in Großteilen dem Windkraftgeschäft von Siemens Gamesa zuzuschreiben. Enttäuschend entwickelte sich dagegen der Free Cashflow mit –388 (+95) Mio. €.

Um Kosten zu sparen und die Profitabilität zu verbessern, sollen 7.800 Stellen in der Sparte Gas & Power abgebaut werden. Diese Arbeitsplatzreduzierung ist Teil der Maßnahmen, um die Kosten im Geschäft mit fossilen Energien mindestens um weitere 300 Mio. € zu senken. Für das gesamte Geschäftsjahr 2020/21 rechnet die Gesellschaft weiterhin in einer weiten Spanne mit einem Erlöseplus von 2 bis 12 %. Das Ebita soll um 3 bis 5 % steigen. Bis 2023 wird eine bereinigte Ebita-Marge vor Sondereffekten von 6,5 bis 8,5 % angestrebt.

Die Siemens Energy-Aktie besitzt noch reichlich Kursfantasie; (A–).

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