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SMT Scharf AG

Sondereffekte führen zu Ergebnisbelastung

01.03.2021

Nach vorläufigen Zahlen musste die SMT Scharf AG im abgelaufenen Jahr einen Umsatzrückgang von 33,4 Prozent auf 50,2 Mio. Euro verkraften. Der deutliche Rückgang war dabei auf starke Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit infolge der Corona-Pandemie und deren wirtschaftliche Auswirkungen zurückzuführen. Ferner kam es zu Verzögerungen bei der Zulassung der China-III-Maschinen auf dem chinesischen Markt, so dass bereits gelieferte Maschinen noch nicht als Umsatz verbucht werden konnten. Bedingt durch den starken Umsatzeinbruch verringerte sich auch das EBIT von 6,8 auf minus 8,1 Mio. Euro. Bereits im dritten Quartal hatte die Gesellschaft außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 6,6 Mio. Euro vorgenommen. Dies basierte vor allem auf der Neubewertung der Lagerbestände bei der kanadischen Tochtergesellschaft RDH Mining, die sich für 5,1 Mio. Euro verantwortlich zeigte. Des Weiteren wurden Wertberichtigungen in Höhe von 1,5 Mio. Euro auf insgesamt drei Entwicklungsprojekte in den selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten gebildet. Durch die Nicht-Verbuchung der Verkäufe in China blieb das EBIT hinter der letzten Prognose von minus 6,0 bis minus 6,5 Mio. Euro zurück. Angesichts der anhaltenden Pandemie rechnet der Vorstand auch in 2021 mit einer weiteren Beeinträchtigung der Nachfrage.

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