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Software AG mit Licht und Schatten

Während die eigentliche Wachstumssparte, das Digitalgeschäft mit Integrationssoftware, erneut enttäuscht, kann der Softwarekonzern weiter auf sein angestammtes Datenbankgeschäft setzen. Nachdem das Q3 schleppender als erwartet verlief, wird für das Digitalgeschäft auf Jahressicht nur noch mit einem Zuwachs bei den Aufträgen von 13 bis 17 (bislang 15 bis 25) % gerechnet. Hingegen dürfte der prognostizierte Rückgang bei der Datenbanksparte Adabas & Natural mit 8 bis 12 (zuvor 20 bis 30) % deutlich geringer ausfallen. Die bereinigte Konzern-Ebitda-Marge siedelt das MDAX-Unternehmen nunmehr zwischen 17 bis 19 (bislang 16 bis 18) % an. Die mittelfristigen Ziele haben weiter Bestand. So soll der Konzernumsatz bis 2023 bei 1 Mrd. € liegen und die operative Ebitda-Marge 25 bis 30 % erreichen.

Generell überwiegen bei Software AG die langfr. Chancen. Allerdings muss der künftige Wachstumsbereich liefern. Bis dahin kommt das Papier lediglich auf die Watchlist; (B+).