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Stellantis zieht sich aus Joint Venture zurück

Paris – Die geplante Übernahme eines chinesischen Gemeinschaftsunternehmens für die lokale Jeep-Produktion ist von Seiten des fusionierten Autokonzerns abgesagt worden. Als Begründung nannte das Unternehmen, dass es mit dem Vorhaben „nicht voranging“. Darüber hinaus will Stellantis die Marke Jeep künftig nur noch in die Volksrepublik importieren. Der Schritt wird den Angaben zufolge die Bilanz des 1. Halbjahres mit knapp 297 Mio. € an Sonderkosten belasten. Das Joint Venture mit GAC (China Guangzhou Automobile Group) war im März 2010 gegründet worden. Im Januar diesen Jahres hatte Stellantis angekündigt, den Anteil von 50 auf 75 % erhöhen zu wollen. In den vergangenen Jahren fuhr das Gemeinschaftsunternehmen allerdings Verluste ein.

Stellantis kämpft derzeit wie die gesamte Branche mit Chipknappheit, Lieferschwierigkeiten und den allgemein geopolitischen Einflüssen. Entsprechend wurde der Kurs zuletzt abgestraft. Doch Investoren sollten nicht vorschnell aussteigen; (B+).

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