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Swatch will zurück auf Vorkrisenniveau

Zürich – Der Chef des Schweizer Uhrenkonzerns rechnet nach dem Ende der pandemiebedingten Reisebeschränkungen mit einem Nachfrageboom. „Unser Ziel ist es, im laufenden Jahr mit dem Umsatz so nahe wie möglich an des Niveau aus dem Jahr 2019 zu kommen“, so CEO Nick Hayek. 2020 war für die gesamte Uhrenbranche ein „Verlustjahr“. Der Umsatz bei Swatch brach um beinahe ein Drittel auf 5,6 Mrd. CHF ein, erstmals seit 1984 meldete Swatch sogar einen Verlust. Insgesamt rutschten die Schweizer hier mit –53 Mio. CHF in die roten Zahlen. Im Vorjahr hatte hier noch ein Gewinn von 748 Mio. CHF in der Bilanz gestanden. Dennoch gibt sich der Konzern optimistisch für die Entwicklung des lfd. Jahres. „Die Menschen kaufen nun online ein. Und wir haben uns im E-Commerce-Geschäft verbessert“, so Hayek weiter. Vor allem in asiatischen Märkten wie China nehme der Konsum zudem  wieder zu. Sehr gut läuft das Geschäft von Swatch in den USA. Bereits im November und Dezember habe die Gruppe dort mehr verkauft, als das vor der Pandemie der Fall war. In Europa dämpfen dagegen die nach wie vor schwache Tourismus-Nachfrage und die Ladenschließungen in vielen Ländern die Erholung.

Swatch stemmt sich auch kursseitig aktuell mit aller Macht gegen die Coronafolgen. Allerdings ist der Wert lange keine Einstiegsoption mehr; (B).

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