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TLG verschwindet von der Börse +++ Siltronic-Übernahme dauert an

Die TLG Immobilien soll nach der mehrheitlichen Übernahme durch Aroundtown von der Börse genommen werden. Man hat mit dem Immobilienkonzern eine Delisting-Vereinbarung abgeschlossen, und Aroundtown bietet den außenstehenden Aktionären je TLG-Aktie 31,67 €. Das Immobilienunternehmen hält bereits ca. 79,89 % der TLG-Aktien.

Der Telekomausrüster Adva Optical Networking hat trotz steigender Kosten die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Im 3. Quartal stieg der Umsatz dank einer höheren Nachfrage im 3. Quartal um 3,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 151,8 Mio. €. Das Betriebsergebnis sank kostenbedingt hingegen um 2,8 % auf 9,5 Mio. €. Unter dem Strich blieb mit 18,5 Mio. € aber fast drei Mal so viel Gewinn wie ein Jahr zuvor stehen. Der Sprung ist laut Adva insbesondere auf einen Steuerertrag zurückzuführen.

Dem taiwanesischen Chip-Zulieferer GlobalWafers läuft bei der Übernahme die Zeit davon. Der Zusammenschluss mit Siltronic wird voraussichtlich nicht mehr im laufenden Jahr erfolgen. Die beiden Unternehmen verhandeln derzeit noch mit den Behörden über die Konditionen der noch ausstehenden Freigaben. Sollte die 4,35 Mrd. € schwere Übernahme bis zum 31. Januar 2022 nicht von den zuständigen Kartell- und Exportkontrollbehörden genehmigt sein, gilt sie als gescheitert.Derweil wird Siltronic selbst optimistischer für das lfd. Jahr. Das Management rechnet demnach nun mit einem Umsatzwachstum um gut 15 % im Vergleich zu rd. 1,2 Mrd. € im vergangenen Jahr. Davon sollen 32 % als Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hängen bleiben. Bislang hatte Siltronic nur ein Umsatzwachstum von mehr als 10 % sowie eine operative Gewinnmargen von 30 bis
32 % in Aussicht gestellt. Im 3. Quartal steigerte der Hersteller von Halbleiter-Wafern, aus denen Chips produziert werden, den Umsatz im Vergleich zum zweiten Jahresviertel um 9 % auf fast 372 Mio. €. Der operative Gewinn legte um 14 % auf knapp 123 Mio. € zu. Unter dem Strich blieben 73,6 Mio. € hängen nach 64 Mio. € im Vorquatal. In der Chipbranche wird die Entwicklung wegen der stärkeren Geschäftsschwankungen üblicherweise mit dem Vorquartal verglichen.

Das von Hellman&Friedman (H&F) geführte Investmentvehikel Zorro Bidco hat den Aktionären von Zooplus gemeinssam mit dem zweiten Bieter EQT ein weiteres Übernahmeangebot unterbreitet. Dieses beläuft sich auf 480 € in bar je Aktie und entspricht einem Aufschlag von 10 € gegenüber den bisherigen Angeboten. Der Vorstand des Tierbedarfshändlers unterstützt die neue Offerte.

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