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Villeroy & Boch AG

Umsatz- und Ergebnisrückgang

Vorstand rechnet auch im zweiten Quartal mit weiterem Umsatzminus

22.04.2020

Die Villeroy & Boch AG verzeichnete im ersten Quartal 2020 einen Umsatzrückgang um 7,7 Prozent auf 182,4 Mio. Euro. Im Zuge der Corona-Krise zeigten sich deutliche Auswirkungen auf das Geschäft und dabei vor allem in China. Trotzdem konnte in den ersten beiden Monaten das Umsatzniveau des Vorjahres übertroffen werden. Im März kam es dagegen zu einem deutlichen Umsatzeinbruch, auch bedingt durch die weltweite Schließung der Tischkultur-Shops. Der Auftragsbestand erhöhte sich saisonbedingt um 20,6 Mio. Euro auf jetzt 65,4 Mio. Euro. Davon entfielen 46,6 Mio. Euro auf den Bereich Bad und Wellness und 18,8 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Bedingt durch das niedrigere Umsatzniveau brach das EBIT von 8,5 auf 4,3 Mio. Euro ein. Im Bereich Bad und Wellness ging der Umsatz von 131,4 auf 125,8 Mio. Euro zurück. Der Unternehmensbereich Tischkultur verzeichnete ein deutliches Umsatzminus von 65,5 auf 56,0 Mio. Euro. Angesichts der schwachen Entwicklung ruhen seit Mitte März die Tischkultur-Werke in Merzig und Torgau. Der Vorstand hatte die Prognose für das Geschäftsjahr 2020, die ein leichtes Wachstum vorsah, bereits am 20. März korrigiert. Der Vorstand geht nun von einem Umsatz und Ergebnis unterhalb der vorherigen Prognose aus. Eine genaue Prognose sei derzeit aber nicht möglich. Der Vorstand rechnet angesichts der derzeitigen Entwicklung auch im zweiten Quartal mit einem Umsatzrückgang.

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