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Vodafone

forciert IPO-Pläne

London – Der britische Telekommunikationskonzern hat sich in den ersten 6 Monaten besser geschlagen als erwartet. Insgesamt erzielte Vodafone in den Monaten bis Ende September Konzernerlöse von 21,4 Mrd. €, ein Minus von 2,3 %. Operativ verbesserte sich das Ergebnis deutlich von 577 Mio. € im Vorjahr auf 3,47 Mrd. €. Nach Steuern schaffte es der Konzern mit 1,56 Mrd. € sogar wieder in die schwarzen Zahlen. Im Vorjahr hatten u.a. Übernahmekosten das Ergebnis mit –1,89 Mrd. € in die roten Zahlen gedrückt.

Vodafone-Chef Nick Read rechnet im Geschäftsjahr 2020/21 (bis Ende März) nun mit einem um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 14,4–14,6 Mrd. €. Bislang war das Unternehmen davon ausgegangen, das Vorjahresergebnis von 14,5 Mrd. € maximal halten zu können. Zudem gab der Konzern bekannt, dass der geplante Börsengang seiner europäischen Funkturmsparte Vantage Towers im Plan liege. Der Börsengang in Frankfurt soll im 1. Quartal des kommenden Jahres erfolgen.

Vodafone hatte lange mit seinen Übernahmekosten zu kämpfen. Nun scheint der Knoten geplatzt. Den Titel behält man im Auge; (B+). 

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