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Wacker Neuson

halber Vorstand futsch

22. November 2020 

Beim Baumaschinenhersteller Wacker Neuson geht der halbe Vorstand von Bord. Vorstandschef Martin Lehner wolle seinen Vertrag nicht verlängern und scheide zum 31. Dezember aus dem Vorstand aus. Er werde dem Unternehmen aber noch bis Ende März als Berater zur Verfügung stehen. 
Außerdem legt Finanzvorstand Wilfried Trepels sein Vorstandsmandat zum 30. November nieder. Hier wurden "unterschiedlicher Auffassungen zur Unternehmensführung" als Grund für die Nicht-Verlängerung des Vertrages angeführt. Zwar beinhaltete die Unternehmensmitteilung auch eine Danksagung für Trepels, diese fiel aber auffällig zurückhaltender aus als diejenige für Lehner. 

Ab dem 1. Dezember soll der jetzige Aufsichtsrat und Vorsitzende des Prüfungsausschusses Kurt Helletzgruber das Finanzressort führen. Am 1. Januar wird er zusätzlich auch die Konzernleitung übernehmen. Beide Positionen soll der Manager den Angaben zufolge aber nur vorübergehend bekleiden. 
Wacker hatte den Vorstand erst zum 1. Oktober auf vier Mitglieder aufgestockt. Als Grund hatte der Konzern die "zunehmenden Führungs- und Organisationsaufgaben" genannt. Diese müssen nun von weniger Managern geschultert werden. Dabei befindet sich das Unternehmen coronabedingt in schwerem Fahrwasser. Wacker Neuson hatte erst vor knapp zwei Wochen die Erreichung seiner strategischen Ziele um ein bis zwei Jahre nach hinten verschoben. Umsatz und operativer Gewinn waren im dritten Quartal wegen der Pandemie eingeknickt.

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