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Wirecard

kommt nicht zur Ruhe

Beim deutschen Finanzdienstleister Wirecard steht nach dem Hin und Her um mögliche Unregelmäßigkeiten bei Zahlungsabwicklungen nun die nächste Anschuldigung ins Haus.

Konkret geht es laut dem "Handelsblatt" um "Finanztransfers in Zusammenhang mit mutmaßlich betrügerischen Online-Trading-Webseiten sowie für illegale Online-Gambling-Webseiten in beträchtlichem Ausmaß". Solche Geschäfte sollen "seit vielen Jahren ungehindert und ungestraft" über den Konzern gelaufen sein. Der Wiener Anlegerschutzorganisation "European Funds Recovery Initiative" (EFRI) vertritt demnach mit Anwälten aus mehreren Ländern rund 780 Opfer betrügerischer Online-Trading-Webseiten. Den Schaden sieht EFRI bei mehr als 28 Mio. €. Laut den EFRI-Vertreter ermöglicht Wirecard mit seinen Diensten "den mutmaßlichen Betrug an Tausenden europäischen Kleinanlegern", heißt es in einem Statement. Dazu gehören, Aussagen der Organisation zufolge, vor allem Trading-Seiten, auf denen etwa der Handel mit binären Optionen angeboten wird. Ihnen soll Wirecard zwischen 2012 und 2019 Konten bereitgestellt haben. Der Konzern hat die Anschuldigungen gegen der Zeitung bereits zurückgewiesen.

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