Staramba SE

Der Abschlussprüfer BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat heute dem Verwaltungsrat der Staramba SE mitgeteilt, dass er für den Jahresabschluss und Lagebericht 2017 einen Versagungsvermerk erlässt. Grund hierfür ist nach Aussage des Wirtschaftsprüfers die Frage, ob Anpassungen in Bezug auf die ausgewiesenen Umsatzerlöse und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einschließlich der zugehörigen Angaben erforderlich sind, da die gesetzlichen Vertreter die für die Prüfung der Umsatzrealisation sowie des Bestands der Forderungen erforderlichen Aufklärungen und Nachweise nicht erbracht haben sollen. Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Prüfungshemmnisses erteilt der Wirtschaftsprüfer einen Versagungsvermerk. Der Verwaltungsrat der Staramba SE kann sich den Ansichten des Prüfers jedoch nicht anschließen und wird demnächst über das weitere Vorgehen zur Feststellung und Billigung des Jahresabschlusses entscheiden.

c

Hornbach Holding AG & Co. KGaA

Die Hornbach Holding AG & Co. KGaA trieb die digitale Transformation im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017(18 (bis 28. Februar) weiter voran. Dazu investierte die Gesellschaft mehr als 60 Mio. Euro in den Ausbau des Mehrkanalhandels. Mit diesen Maßnahmen wurden die letzten Lücken im DIY-Onlinehandel geschlossen. Aktuell ist Hornbach in sämtlichen Ländern stationär und online vertreten. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz um 5,1 Prozent auf 4,14 Mrd. Euro. Im Teilkonzern Hornbach Baumarkt legten die Erlöse um 3,9 Prozent auf 3,89 Mrd. Euro zu. Das um nicht-operative Sondereffekte bereinigte EBIT erhöhte sich um 3,7 Prozent auf 165,6 Mio. Euro. Beim Jahresüberschuss vor Gewinnanteilen Dritter kam die Gesellschaft um 6,5 Prozent auf 95,7 Mio. Euro voran. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich entsprechend auf 5,11 Euro. Trotz der Gewinnsteigerung soll die Dividende auf dem unveränderten Niveau von 1,50 Euro bleiben. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte EBIT soll dabei auf dem Vorjahresniveau liegen.

c

Grammer AG

Die Grammer AG hat einen Vertrag zur Übernahme der Toledo Molding & Die Inc. unterzeichnet. Toledo Molding ist ein führender Spezialanbieter für die Entwicklung und Herstellung thermoplastischer Komponenten in Nordamerika. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Toledo Molding mit rund 1.600 Mitarbeitern mit Standorten in den USA und Mexiko einen Umsatz von über 300 Mio. USD. Mit der Übernahme stärkt Grammer die Position in Nordamerika und erweitert das Produktportfolio. Zudem wird dadurch auch die lokale Wertschöpfung in den USA ausgeweitet. Im Rahmen der Übernahme erwirbt Grammer 100 Prozent der Gesellschaftsanteile der Toledo Molding & Die Inc. Die Finanzierung erfolgt allein komplett über Fremdfinanzierung, da dies zu attraktiven Konditionen möglich ist. Der finale Vollzug der Transaktion soll im dritten Quartal 2018 abgeschlossen werden.

c

Thema der Woche

Ausgabe 21 | 23.05.2018

Sommeraussichten

Droht den Börsen ein Wetterumschwung?

Der Online-Inhalt des Effecten-Spiegel ist kostenpflichtig. Sie können die gesamte Ausgabe beziehen und sofort freischalten.
2,70 €
inkl. 19%MwSt

Optionsscheine

Redaktionelles

Rechtsstreit der Effecten-Spiegel AG ./. Deutsche Bank

In dem Rechtsstreit der Effecten-Spiegel AG ./. Deutsche Bank hat es noch einmal eine positive Wendung gegeben. Der Ablehnungsantrag der Effecten-Spiegel AG gegen den kurzfristig neu besetzten 13. Zivilsenat wegen Befangenheit (vgl. ES 48/17 u. 50/17) wurde zwar abgelehnt, dafür aber kündigte das Oberlandesgericht Köln an, die mündliche Verhandlung wiederzueröffnen. 

Der auf den 07. Februar 2018 festgesetzte Verkündungstermin wurde daher aufgehoben. Die mündlichen Verhandlung soll am Freitag, den 29. Juni 2018, fortgesetzt werden. Dann könnte es noch einmal zu weiteren Zeugenvernehmungen kommen. Die Effecten-Spiegel AG hatte u.a. gefordert, auch den ehemaligen Finanzvorstand der Deutschen Bank, Stefan Krause, als Zeugen zu vernehmen.

b

Thema der Woche