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Abbott Lab bleibt vorsichtig

Der US-Gesundheitskonzern Abbott Labs hat wegen ausbleibender Erlöse mit Corona-Tests im 1. Quartal einen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Umsatz sank in den 3 Monaten bis Ende März um 18 % auf 9,75 Mrd. $. Der Nettogewinn brach auf 1,32 Mrd. $ ein, nach 2,45 Mrd. $ im Vergleichszeitraum. Für das Gesamtjahr senkte der Konzern seine Umsatzprognose für COVID-19-Tests, gab aber einen optimistischeren Ausblick für die übrigen Geschäftsbereiche. Abbott erwartet nun für 2023 einen Umsatz mit COVID-19-Tests in Höhe von etwa 1,5 (bisher 2,0) Mrd. $. Das Unternehmen rechnet nun auch damit, dass der organische Umsatz um mindestens einen hohen einstelligen Prozentsatz steigen wird. Im Januar war Abbott für das Gesamtjahr hier noch von einem organischen Umsatz im hohen einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Insgesamt visiert das Management darüber hinaus ein EPS in der Bandbreite von 3,05–3,25 (3,91) $ an.

Abbott Lab setzt zum Turnaround an. Daher wandert der Wert zumindest wieder auf die Watchlist; (B+).