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ASML bleibt vorsichtig

Amsterdam – Der niederländische Chipausrüster ist im 3. Quartal mit einem Umsatz von 5,24 Mrd. € um
30 % gewachsen. Allerdings lag dieser noch immer hinter den hohen Markterwartungen. Unter dem Strich erzielte das Unternehmen zudem einen Gewinn von 1,74 Mrd. € und damit gut zwei Drittel mehr als noch im Vorquartal. In der Chipbranche ist es üblich, die Zahlen mit dem Vorquartal zu vergleichen.

ASML gehört zu den europäischen Perlen. Ohne die Niederländer und ihre Anlagen können keine Computerchips produziert werden. Angesichts der aktuell hohen Nachfrage ist auch das Orderbuch von ASML prall gefüllt. Allerdings gibt sich der Konzern aufgrund des zusätzlichen Teilemangels weltweit vorsichtig und erwartet, für das Schlussquartal beim Auftragseingang 4,9–5,2 Mrd. € zu erreichen. Analysten hatten hier mindestens die obere Spanne in Aussicht gestellt.

ASML ist trotz verhaltenem Ausblick ein Erfolgsgarant – nicht nur in der Chipkrise. Mit einem akt. Kurs von 680,90 € ist der Titel entsprechend hoch bewertet; (B+).

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