London – Der britisch-schwedische Pharmakonzern hat einen exklusiven weltweiten Lizenzvertrag mit der chinesischen Dizal Pharmaceutical für das Lungenkrebsmedikament Zegfrovy abgeschlossen. Die Vereinbarung, durch die Astrazeneca die weltweiten Rechte für die Entwicklung und Vermarktung von Zegfrovy erwirbt, hat einen Wert von bis zu 1,5 Mrd. $. Wie Pharmakonzern mitteilte, wird er eine Vorauszahlung in Höhe von 600 Mio. $ leisten, und zudem zusätzliche Zahlungen von bis zu 900 Mio. $ bei Erreichen bestimmter Meilensteine tätigen. Dizal soll überdies gestaffelte Lizenzgebühren aus den Verkäufen von Zegfrovy erhalten. Die Transaktion, die im 2. Halbjahr abgeschlossen soll, wird sich laut Astrazeneca nicht auf die Prognose für 2026 auswirken.
Zegfrovy ist in den USA und China für erwachsene Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs zugelassen.
AstraZeneca ist zuletzt angesichts eines Studienrückschlags unter druck geraten. dabei steckt in der Aktie langfristig nach wie vor Potenzial. Wer also Nerven und Geduld mitbringt, sammelt auf dem vergünstigten Niveau bereits Stücke ein; (A–).