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Aufwind gestoppt

Schwache Vorgaben von der Wall Street

Erneut steigende Renditen auf zwhnjährige US-Staatsanleihen sorgten an der Wall Street erneut für fallende Kurse. Auch US-Notenbankchef Jerome Powell konnte die Stimmung der Anleger nicht heben. Er rechne zwar auch mit anziehenden Preisen, allerdings soll es sich hierbei nach Abebben der Pandemie um einen Einmaleffekt handeln. An der US-Börse gingen die Leitindizes erneut auf Talfahrt. Der Dow Jones verlor 1,1 % und der S&P 500 1,3 %. Und auch die Technologiebörse Nasdaq büßte knapp 2 % ein. Der dt. Leitindex konnte sich zunächst über 14.000 Punkte halten. Zur Wochenmitte hatte der DAX noch ein neues Rekordhoch erreicht. 

Wie erwartet fiel das Geschäftsjahr 2020 beim Lkw- und Zugbremsenhersteller Knorr-Bremse angesichts der Coronapandemie schwach aus. Mit einem Umsatzrückgang um 11 % und einem Ebitda-Minus von fast 17 % erfüllte der Konzern dennoch die Markterwartungen. 

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr mit 4,05 Mrd. € zwar nahezu stabil halten. Der auf die Aktionäre entfallene Gewinn hingegen setzte um 35 % zurück. Anleger straften dies mit einem zeitweise deutlichen Kursminus von 8 % ab.

Der Tübinger Impfstoffhersteller CureVac hat mit dem Schweizer Pharmakonzern Novartis eine Produktionsvereinbarung geschlossen. Die Schweizer sollen die mRNA und den Wirkstoff für den Impfstoffkandidaten herstellen. 

 

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