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Barrick und Newmont legen Streit bei

Barrick Mining hat einen langjährigen Streit mit dem Rivalen Newmont über ihre Betriebe in Nevada beigelegt. Das Unternehmen sichert sich damit eine Barzahlung von 1,95 Mrd. $ und ebnet den Weg für eine Börsennotierung seiner nordamerikanischen Gold-Assets.

Die Vereinbarung löst Streitigkeiten über die Unternehmensführung, die aus der Gründung des Joint Ventures Nevada Gold Mines im Jahr 2019 resultierten. Die beiden Bergbaukonzerne hatten das Gemeinschaftsunternehmen gegründet, nachdem Barrick ein feindliches Übernahmeangebot für Newmont in Höhe von 18 Mrd. $ fallen gelassen hatte. Nach der Beilegung des Streits kann Barrick nun einen Börsengang seines Gold-Portfolios vorantreiben. Das Board des Bergbauunternehmens hatte bereits im Februar Pläne zur Notierung einer Minderheitsbeteiligung an seinen wichtigsten Gold-Assets genehmigt. Damit wurde der Weg frei, die erstklassigen Vermögenswerte in einem eigenständigen Unternehmen zu bündeln, das fast 100 Mio. Unzen Gold hält.

Im April teilte Barrick mit, man habe die seiner Meinung nach optimale Struktur für eine separate Notierung der Vermögenswerte identifiziert. Diese umfasse eine Erstnotierung in New York und eine Zweitnotierung in Toronto. Durch den Börsengang erwarte Barrick, die Dynamik für die Geschäftsbereiche zu beschleunigen, die bereits starke Ergebnisse liefern, indem North American Barrick ein eigenes Managementteam erhalte.

Wer hier bereits Stücke hält, lässt sowohl Barrick wie auch Neumond weiter im Depot fördern; (B+).