Cremetigel.jpg

Beiersdorf schüttet stabile Dividende aus

Bei einem Erlöserückgang auf 7,03 (7,65) Mrd. € verlor das Ebit um 17,3 % auf 906 Mio. €. Dennoch konnte das Unternehmen seine Marktanteile „für alle strategischen Marken, in allen Hautpflegekategorien und in allen Regionen“ ausbauen. „Insgesamt haben wir in 2020 mehr Marktanteile gewonnen als in jedem der vergangenen fünf Jahre“, erläuterte Vorstandschef Stefan De Loecker. Wegen unvermindert hoher Investitionen in neue Produkte und die Digitalisierung brach der Nettogewinn jedoch auf 636 (788) Mio. € ein. Die Aktionäre sollen trotzdem mit einer konstanten Ausschüttung von 0,70 € am Gewinn beteiligt werden.

Mit zusätzlich 300 Mio. € in den kommenden 5 Jahren (den größten Teil in den kommenden 2 Jahren) will Beiersdorf zudem das Online-Geschäft deutlich ausbauen. Nachdem der Bereich E-Commerce in 2020 um 50 % zulegte und am Gesamtumsatz einen hohen einstelligen Prozentsatz ausmachte. Bis 2025 will man hier einen signifikanten zweistelligen Prozentsatz erreichen. Dafür müssen jedoch die Mittelfrist-Ziele mit einer operativen Umsatzrendite des Konsumgeschäfts von 16 bis 17 % weichen.

Die bereinigte Ebit-Marge soll 2021 lediglich auf dem Vorjahresniveau verharren. 2020 war die Umsatzrendite um 1,4 Prozentpunkte auf 12,9 % gesunken. Beim Umsatz will Beiersdorf 2021 wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren.

Investoren hatten für 2021 bei Beiersdorf mit einer deutlicheren Ergebniserholung gerechnet, die bleibt zunächst aus. Dafür wird aber in aussichtsreiche Konzernbereiche investiert; (A–).

Suche