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Berg- und Talfahrt

DAX etwas besser

Nach den Kursverlusten der Vortage, kam es erneut zu einer Gegenbewegung und vor allem die Leitindizes an der Wall Street machten einigen Boden gut. Die Inflationssorgen bleiben jedoch weiter das beherrschende Thema an den Börsen. Für Nervosität hatte zudem die US-Notenbank Fed gesorgt. Nach ihren jüngsten Beratungen gab es Spekulationen über ein Zurückfahren der Wertpapierkäufe und somit einer Abkehr von ihrer ultra-lockeren Geldpolitik. Dennoch nutzten Anleger die Kursrücksetzer und der Dow Jones kletterte erneut über die Marke von 34.000 Punkten. Der S&P 500 legte sogar um 1,1 % zu und die Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,8 %. Im bisherigen Tagesverlauf kletterte der DAX bis auf 15.442 Zähler, bevor die Aufwärtsdynamik ins Stocken geriet.

Der Kurs von BMW profitierte zuletzt von der Nachricht, dass der Autobauer im EU-Kartellverfahren wohl eine erheblich niedrigere Strafe zahlen muss als bisher veranschlagt. Von einer im Zuge dessen gebildeten Rückstellung in Höhe von 1,4 Mrd. € löste BMW nun 1 Mrd. € auf.

Im DAX verzeichnete vor allem der Kurs des Autokonzerns Daimler ein deutliches Plus. In einer Präsentation kündigte der Konzern an, mit seiner geplanten Abspaltung der Trucksparte auf Kurs zu sein. Bis Ende 2021 soll der imt der Abspaltung geplante Börsengang abgeschlossen sein. 

Medienberichten zufolge könnte der Gesundheitskonzern Fresenius zerschlagen werden. Das Management untersuche derzeit, ob der Konzern in Einzelteilen wertvoller sein könnte, als als Ganzes. Für den Kurs ging es zwischenzeitig kräftig nach oben.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Südzucker mit teils deutlichem Wachstum bei Umsatz und Ergebnis. Vor allem das im vergangenen Jahr schwächelnde Zuckergeschäft soll sich verbessern. Für 2021/22 rechnet der Konzern insgesamt mit Erlösen zwischen 7,0 und 7,2 Mrd. €. Das operative Konzernergebnis soll zudem auf 300 bis 400 Mio. € anziehen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen hier 236 Mio. €. 

Die Dt. Telekom will in den kommenden Jahren stärker expandieren und will den Umsatz bis 2024 um 1 bis 2 % steigern. Für das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nach Leasingkosten wird ein Anstieg von 3–5 % anvisiert. 

Die anhaltende Erholung der Automärkte, besonders bei VW sorgte bei der Beteiligungsgesellschaft Porsche Holding für einen Gewinnanstieg im Q1 auf 995 Mio. €. 

Der weltgrößte Einzelhändler Walmart ist gut ins Geschäftsjahr 2021/22 gestartet und hat seine Prognose angehoben. Zwischen Februar und April profitierte der Konzern von einem durch das billionenschwere Konjunkturpaket ausgelösten Nachfrageanstieg und steigerte seinen flächenbereinigten Absatz um 6 %. Das Betriebsergebnis legte um 32 % auf 6,9 Mrd. $ zu. 

 

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