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Boeing liefert weniger aus

New York – Der US-Flugzeugbauer hat im 3. Quartal 85 Passagier- und Frachtjets an seine Kunden übergeben. Im bisherigen Jahresverlauf summieren sich die Auslieferungen damit auf 241 Maschinen. Hauptgrund für den Rückgang sind neben der Coronakrise vor allem die lange geltenden Flugverbote für den Mittelstreckenjet 737 MAX. Der Hersteller darf Maschinen des Typs erst seit November 2020 wieder ausliefern und fährt die Produktion nur langsam wieder hoch. Außerdem kann Boeing viele Langstreckenjets vom Typ 787 „Dreamliner“ wegen technischer Mängel vorerst nicht ausliefern und hat die Produktion weiter gedrosselt. Ein Zulieferer habe mitgeteilt, dass einige 787-Bauteile nicht korrekt hergestellt worden seien. Zugleich betonte Boeing  aber, dass es nach bisherigen Erkenntnissen keine Sicherheitsbedenken bei den aktuell fliegenden Maschinen deswegen gebe. Man werde mögliche Nachbesserungen bei der 787-Flotte mit der US-Luftverkehrsaufsicht FAA abstimmen.

Boeing hat nach wie vor noch einiges an Übergepäck zu tragen. Hier bleibt man am Boden; (B–).

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