Medienberichten zufolge sollen Vermittler dem Iran einen zehntägigen Waffenstillstand vorgeschlagen haben, was die Hoffnung an den Börsen zurückbrachte und den Ölpreis beruhigte. Allerdings haben die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen gedroht den Nachbarstaat Saudi-Arabien anzugreifen. Ob eine Waffenruhe zustande kommt und wie es danach weitergeht, ist jedoch weiterhin ungewiss und birgt viel Enttäuschungspotenzial. Zum Wochenstart setzte der DAX bereits zu einem Stabilisierungsversuch an – diese Entwicklung dürfte sich heute fortsetzen. An der Wall Street hielten sich Anleger angesichts der anstehenden Quartalsergebnisse bedeckt und sorgten für einen schwachen Wochenauftakt. Der Dow Jones verlor 0,6 %, während der S&P 500 0,2 % nachgab. Die Technologiebörse Nasdaq trat mehr oder weniger auf der Stelle. Im Wochenverlauf stehen unter anderem die Ergebnisse von Alphabet und Intel an.
Die Übernahme von Warner Bros durch Paramount dürfte zu einem kräftezehrenden Vorhaben werden. Nach der Klage von insgesamt 12 US-Bundesstaaten würde die Transaktion nun für zwei Wochen auf Eis gelegt. Aus Sicht der zuständigen Richterin konnten die Bundesstaaten Hinweise liefern, dass mit dem Zusammenschluss ein Unternehmen mit erheblichem Marktanteil entsteht. Die US-Regierung hatte den Deal indes ohne Auflagen genehmigt.
Eine Empfehlung von Warburg Research gab dem Kurs von Redcare Pharmacy Rückenwind. Die Aktie wurde mit einem Kursziel von 115 € mit der Bewertung „Buy“ aufgenommen.
Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat bei Zalando Fehler im Geschäftsbericht 2025 gefunden. Zalando habe Anteile der übernommenen About You Holding von einem nahestehenden Unternehmen für knapp 252 Mio. € erworben, das durch ein Aufsichtsratsmitglied von Zalando beherrscht werde, teilte die Behörde mit. Die dazu erforderlichen Angaben hätten jedoch im Anhang des Konzernabschlusses gefehlt, so die Behörde. Zalando bestätigte, dass die Angaben fehlten. Hierbei handele es sich um einen rein formalen und materiell unwesentlichen Aspekt des Konzernanhangs, hieß es in einer Stellungnahme des Konzerns.
Kontron hat einen neuen europäischen Kunden für seine 5G Automotive Network Access Devices (NADs) gewonnen. Diese werden in die Fahrzeugplattform eines weltweit führenden europäischen Automobilherstellers integriert. Kontron rechnet vorerst mit der Abnahme von rund 150.000 5G-NAD-Modulen im Wert eines zweistelligen Mio.-€-Betrags.