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Chinesischer Automarkt erholt sich weiter

Der für die deutschen Autobauer sehr wichtige chinesische Automarkt hat sich im März kräftig vom coronabedingten Vorjahreseinbruch erholt. Der Absatz der Hersteller von Autos und Nutzfahrzeugen an die Händler stieg im März im Jahresvergleich um 66,8 % auf 2,38 Mio. Stück, wie der Herstellerverband China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte. Damit setzte der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne VW (inklusive der Töchter Audi und Porsche) sowie Daimler und BMW seine Erholung der vergangenen Monate fort. Die chinesische Regierung hat die Verkäufe nach dem Corona-Einbruch mit Förderungen wieder angekurbelt. Im Vergleich zum Februar betrug das Plus 64 %, allerdings beruht das auf den Folgen des mehrtägigen chinesischen Neujahresfestes, währenddessen Teile der Wirtschaft des Landes ruhen. Daher war der Absatz im Februar im Monatsvergleich deutlich gefallen. 
Der Herstellerverband CAAM misst den Absatz der Autobauer an die Händler und nicht an die Endkunden. Dagegen misst der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) den Verkauf von Händlern an Endkunden und bezieht dabei Pkw, SUVs und leichte Nutzfahrzeuge ein.

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