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DAX erklimmt erneut 14.000 Punkte-Marke

Gute Vorgaben von der Wall Street

Der dt. Leitindex profitierte zu Wochenbeginn von den positiven Vorgaben der Wall Street. Die wichtige Marke von 14.000 Punkten konnte zunächst zurückerobert werden. Für einen leichten Stimmungsdämpfer sorgten die Zahlen der dt. Industrieproduktion. Im Vergleich zum Januar setzte die Produktion demnach im Vergleich zum Dezember mit 2,5 % zurück. An der Wall Street rückten zuletzt neben der weiter steigenden Sorge vor einer Inflation auch das Konjunkturpaket von US-Präsident Joe Biden in den Fokus der Anleger. Nachdem bereits das Repräsentantenhaus dem 1,9 Bill. $ schweren Paket zugestimmt hatten, hatte vergangene Woche auch der Senat einen Gesetzentwurf verabschiedet. Da allerdings Änderungen vorgenommen wurden, muss nochmals im Repräsentantenhaus über die Hilfen verhandelt werden.

Medienberichten zufolge könnte die VW-Tochter Audi die geplante Batteriemontage in Ingolstadt zu einer Batteriefertigung erweitern. Außerdem wird im Tagesverlauf das Urteil des BGH zu Schadenersatzzahlungen von Audi wegen des Einbaus manipulierter VW-Dieselmotoren erwartet. 

Der Pharmakonzern Merck KGaA konnte gemeinsam mit seinem US-Partner Ridgeback Biotherapeutics positive Ergebnisse bei der Entwicklung seines Coronamedikaments Molnupiravir vorlegen. Nach fünftägiger Behandlung habe das Medikament die Virelast der Testpersonen erheblich gesenkt, hieß es von Unternehmensseite. 

Airbus profitierte zuletzt von den Enspannungen im Handelsstreit zwischen den USA und der EU. US-Präsident Joe Biden hat sich mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf die Aussetzung bestimmter Strafzölle geeinigt. Für die nächsten 4 Monate sind die Zölle erstmal ausgesetzt.

Noch im März könnte der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson die Zulassung des COVID-19-Impfstoffes in der Europäischen Union (EU) erhalten. Bereits am 11. März will die EMA das Vakzin überprüfen. 

 

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