Der dt. Leitindex nimmt zum Wochenschluss erneut das Allzeithoch ins Visier. Ein Ausbruch darüber ist dringend notwendig, um die Gefahr einer Bullenfalle zu bannen. Erst im gestrigen Handel hatte der DAX ein neues Rekordhoch oberhalb der alten Bestmarke bei 16.332 Punkten erreichen können. Der DAX befindet sich damit in Lauerstellung knapp unterhalb seines neuen und alten Rekordhochs. Für besondere Spannung sorgt zum Wochenschluss der dreifache Verfallstag. Am Hexensabbat verfallen Optionen auf Indizes und Einzelaktien sowie Futures auf Indizes. An diesem Tag schließen also die Terminmarktakteure ihre Long- und Shortpositionen - das kann auch am Kassamarkt für deutliche Kursschwankungen sorgen. Von der Wall Street kommen derweil positive Vorgaben für den DAX-Handel. Der Dow Jones gewann gestern 1,3 % auf 34.408 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq rückte 1,2 % auf 13.783 Punkte vor und der S&P 500 legte 1,2 % auf 4.426 Stellen zu.
Der zum VW-Konzern gehörende Schiffsmotorenbauer MAN Energy Solutions plant bis 2030 einen großen Wachstumssprung. "Bis Ende des Jahrzehnts können wir uns in Richtung 10 Mrd. € bewegen", gab Chef Uwe Lauber im Interview die Marschroute für den Umsatz des Maschinenbauers aus. Vergangenes Jahr hatten die Augsburger knapp 3,6 Mrd. € Erlös erzielt.
Der US-Softwareanbieter Adobe rechnet nach einem starken 2. Quartal mit mehr Umsatz und Gewinn auf Jahressicht. Dank der hohen Nachfrage sollen es nun im Gesamtjahr rund 19,3 Mrd. $ Umsatz werden statt wie bisher angepeilt 19,2 Mrd. $. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie dürfte bis zu 15,75 $ betragen, 0,15 $mehr als noch zuletzt gedacht.
Der US-Elektroautohersteller Tesla setzt in seiner Fabrik in Grünheide trotz unveränderter Produktionsziele weniger Leiharbeiter ein und hat Sonderschichten etwa am Samstag gestrichen. "Die Gigafactory Berlin-Brandenburg befindet sich weiterhin erfolgreich im Hochlauf", teilte das Unternehmen gestern mit.