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DAX-Rally?

Nach einem erfolgreichen Wochenauftakt könnte der dt. Leitindex an seinen Kursgewinnen vom Vortag anknüpfen. Der DAX schickt sich damit an, seine Abwärtslücke von Ende Mai, deren obere Kante bei 16.144 Punkten liegt, komplett zu schließen. Damit rückt das Rekordhoch bei 16.332 Zähler ins Visier. Auf der Unterseite hat die Haltezone bei 15.600/15.700 Zählern weiterhin Bestand. Hoffnungen auf eine Zinspause der US-Notenbank Fed hatten an der Wall Street die Kurse in die Höhe getrieben und bieten damit dem dt. Leitindex weitere Unterstütung. Der Dow Jones gewann 0,6 % auf 34.066 Punkte. Der S&P 500 rückte 0,9 % vor auf 4.338 Zähler und die Technologiebörse Nasdaq 1,5 % auf 13.461 Stellen. Für beide Indizes bedeutete das den höchsten Schluss-Stand seit April 2022. 

Der Investor PrimeStone hat kurz vor der Hauptversammlung von Brenntag im Streit mit dem Chemikalienhändler nachgelegt. Der Hedgefonds kritisierte nun, Brenntag mache es den Aktionären technisch unnötig schwer, für seine Gegenanträge zu stimmen. Von den deutschen Fondsgesellschaften DWS und Deka bekommt Brenntag allerdings Unterstützung. 

Der SAP-Rivale Oracle hat mit seinen Quartalszahlen die Markterwartungen übertroffen. So wuchsen etwa die Cloud-Erlöse – auch dank des Hypes um KI-Anwendungen – um 54 % auf 4,4 Mrd. $. Unterm Strich verdiente Oracle 3,3 Mrd. $ – 4 % mehr als vor einem Jahr.

Inmitten der Debatte um ein neues Sparprogramm trennt sich der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 von seinem Unterhaltungs-Vorstand. Wolfgang Link werde das Unternehmen Mitte Juli "in bestem Einvernehmen" verlassen, teilte das Unternehmen mit. Vorstandschef Bert Habets werde Links Aufgaben künftig selbst übernehmen.

Die US-Handelsaufsicht FTC will die Übernahme des Videospielanbieters Activision Blizzard durch Microsoft mit Hilfe eines richterlichen Notbeschlusses stoppen. Die FTC stellte einen Antrag auf einstweilige Verfügung bei einem Bundesgericht, um den Abschluss des rund 69 Mrd. $ schweren Deals zu verhindern. Wegen Wettbewerbsbedenken hatte die FTC bereits im Dezember rechtliche Schritte eingeleitet.