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DAX setzt Rekordjagd fort

Vierter Gewinntag in Folge

Der dt. Leitindex konnte zu Handelsbeginn an seinen Gewinnen vom Vortag anknüpfen und erreichte kurz darauf bereits ein neues historisches Rekordhoch bei 14.578 Punkten. Danach setzte der DAX vorübergehend leicht auf über 14.530 Zähler zurück. Anleger richten ihre Aufmerksamkeit heute auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank. Man erhofft sich neue Hinweise darauf, bis zu welchem Zinsniveau die EZB einen Anstieg zulässt. Unterstützung erhält der DAX zudem von der Wall Street, wo der Dow Jones im gestrigen Handelsverlauf ebenfalls ein neues Rekordhoch bei 32.297 Punkten markierte. Der S&P 500 trat mehr oder weniger auf der Stelle, konnte zu Handelsschluss jedoch ebenfalls ein Plus von 0,6 % verzeichnen. Der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq hingegen ging unverändert mit 13.068 Zählern aus dem Handel. 

Zuletzt kamen erneut Spekulationen auf, dass einige US-Bürger die Direktzahlungen des Staates im Zuge des Konjunkturpakets nutzen, und dieses in Internet-Foren beliebte Unternehmen stecken. So legte der Aktienkurs des Videospieleanbieters GameStop zur Wochenmitte erneut um 40 % zu, bevor es dann rasant um 30 % gen Süden ging. 

An der New Yorker Börse NYSE hat die Online-Videospielplattform Roblox ein starkes IPO hingelegt. Die Titel wurden zu einem Preis von 45 $ ausgegeben, was einer Gesamtbewertung in Höhe von 30 Mrd. $ entspricht. Der erste Kurs lag zudem mit 64,50 $ deutlich über dem Ausgabepreis. Der Schlusskurs von 69,50 $ verdeutlichte noch einmal die Beliebtheit der Notation.

Zwar konnte der US-Softwarekonzern Oracle im abgelaufenen Quartal ein Umsatzplus auf 10,09 (9,8) Mrd. $. Der Gewinn erhöhte sich im Q3 2020/21 von 2,57 auf 5,02 Mrd. $. Dennoch musste der Kurs zuletzt einen Verlust von rund 5 % hinnehmen. 

Nach dem Gewinneinbruch im abgelaufenen Geschäftsjahr will der Spezialchemiekonzern Lanxess wieder "voll auf Wachstum" setzen, wie Vorstandschef Matthias Zachert ankündigte. Für 2021 rechnet der Konzern demnach mit einem operativen Ergebnis vor Sondereinflüssen zwischen 900 Mio. und 1 Mrd. €. 

Die Beteiligungsgesellschaft Mutares hat im laufenden Jahr bereits ihre zweite Beteiligung verkauft. Konkret handelt es sich um die Beteiligung an der STS Group. Der Verkaufspreis liegt bei 7 € je Anteil.

 

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