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Deutz setzt auf KI-Geschäft

Der Motorenbauer will vom Ausbau der KI profitieren und in der Sparte Energy in neue Umsatzdimensionen vorstoßen. „In den nächsten fünf Jahren peilen wir einen Umsatz von über 1 Mrd. € an“, sagte Spartenchef David Evans. Dies würde im Vergleich zum aktuellen Stand eine Verdreifachung bedeuten. Operativ plant Evans im laufenden Geschäftsjahr mit einer bereinigten Ebit-Marge von über 10 %. 

Die wachsende Nachfrage durch den KI-Boom spielt der Deutz-Sparte dabei in die Hände. Diese liefert unter anderem Notstromsysteme, die in Rechenzentren oder der kritischen Infrastruktur die Versorgung in Ausfallzeiten aufrecht erhalten soll. Der Markt für Notstromsysteme für Rechenzentren wächst um 15 bis 20 % pro Jahr.

„In den letzten zwei Jahren haben wir einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag in den Ausbau des Geschäfts investiert“, erklärt Evans. Der bislang vor allem durch seine Motoren für Land- und Baumaschinen bekannte Konzern setzt neben organischem Wachstum auch auf weitere Übernahmen. Mit den Käufen der Firmen Blue Star Power Systems in den USA, Frerk in Deutschland und Maxi Trust in Brasilien deckt das MDAX-Unternehmen schon die Märkte für dezentrale Energieversorgung in Nord- und Südamerika, Europa, Afrika, dem Mittleren Osten sowie Asien und Australien ab. Der Übernahmehunger scheint aktuell damit jedoch noch nicht gestillt zu sein. „Wir haben das Geld, um weiter zu investieren.“

Die Deutz-Aktie nimmt wieder Schwung, um ihre 200-Tage-Linie nach oben zu überwinden. Damit ergibt sich aktuell ein guter Einstiegsmoment; (A– ).