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Durst auf teures Bier treibt Heineken

Amsterdam – Der Brauereikonzern Heineken hat im 3. Quartal dank einer starken Nachfrage nach teureren Marken und alkoholfreien Sorten besser abgeschnitten als erwartet. Der Absatz stieg organisch um 4,8 %, während der Umsatz um 4,6 % auf 8,09 Mrd. € zulegte. Besonders kräftig ist der Anstieg im Premium-Segment mit einem Plus von 11,5 % ausgefallen. 

Der neue Konzernchef Rafa Oliveira schlug in seiner ersten Stellungnahme seit seinem Amtsantritt in diesem Monat jedoch kritische Töne an. Das Unternehmen sichere sich nicht immer das Wachstum oder gewinne Kunden, wo es dies tun sollte. "Es gibt mehr zu tun, um die Umsetzung zu schärfen, das Tempo zu erhöhen und eine stärkere Leistungskultur mit mehr Verantwortlichkeit im gesamten Unternehmen aufzubauen", sagte Oliveira. Sein Vorgänger Dolf van den Brink war im Januar unerwartet zurückgetreten, was Fragen über die künftige Strategie aufgeworfen hatte. Oliveira will im Februar mehr über seine Pläne verraten. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte der weltweit zweitgrößte Bierbrauer seine Prognose eines organischen Wachstums des Betriebsgewinns zwischen 2 bis 6 %. 

Auch Heineken war zuletzt nicht zu stoppen. Hier lehnt man sich zurück und genießt eine weitere Depot-Runde; (B+).