New York – Das US-Unternehmen hat für 1,2 Mrd. $ den Mode-Marktplatz Depop gekauft und stärkt damit seine Position im wachsenden Secondhand-Modemarkt. CEO Jamie Iannone zeigt sich überzeugt von der Akquisition. Depop habe einen vertrauenswürdigen, sozial ausgerichteten Marktplatz mit starker Dynamik im Bereich Pre-loved Fashion aufgebaut. Als Teil von Ebay könne Depop vom größeren Maßstab, den komplementären Angeboten und den operativen Fähigkeiten des Konzerns profitieren. Die Kombination aus der etablierten Infrastruktur und Depops jüngerem, trendbewusstem Publikum könnte beiden Seiten Vorteile bringen, so der Manager zum Zukauf.
Im vergangenen Geschäftsjahr 2025 konnte Ebay seinen Umsatz auf 11,10 (10,28) Mrd. $ steigern – und das trotz eines anhaltend zurückhaltenden Konsumentenverhaltens. Auch nach Steuern erzielte das Unternehmen mit 2,03 (1,98) Mrd. $ einen höheren Gewinn.
Für das lfd. 1. Quartal peilt der Online-Marktplatzbetreiber einen Umsatz zwischen 3,0–3,05 Mrd. $ an.
Zwar versucht sich Ebay nach der Korrektur derzeit wieder an einer ersten Erholung, doch Anleger sollten die allgemein angespannte Konsumstimmung nicht vergessen. Vorerst nur beobachten; (B+).