Mailand – Während sich das internationale Geschäft des italienischen Energiekonzerns positiv entwickelte, schwächelte der Heimatmarkt. Dieser Trend hatte sich bereits in der 2. Hälfte des vergangenen Jahres abgezeichnet. In Italien belasten Enel geringere Margen im Endkundengeschäft, eine reduzierte Stromerzeugung aus Wasserkraft aufgrund von Dürren, sowie niedrigere Preise und ein schwächerer Beitrag aus dem Handel mit Energie.
Insgesamt stagnierte der Umsatz in den ersten 6 Monaten bei gut 41 Mrd. €. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn zog um rd. 3 % auf 3,93 Mrd. € an. Der Nettogewinn stieg um rund 9 % auf gut 3,7 Mrd. €. Der Energieversorger blickt nach einer besser als erwartet ausgefallenen 1. Jahreshälfte etwas optimistischer auf das Gesamtjahr. Beim Gewinn je Aktie rechnet das Unternehmen jetzt mit 0,74 (bisher: 0,72–0,74) €.
Enel ist nach wie vor eine spannende Anlageoption; (A–).